Arno ist bipolar - Heute euphorisch, morgen depressiv | WDR Doku

19 Mär 2019
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Arno W. leidet an einer bipolaren Störung - seine Stimmung schwankt zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Seit mehr als 15 Jahren stellt die Krankheit sein Leben immer wieder komplett auf den Kopf. Als die Menschen hautnah-Autoren Arno kennen lernen, ist er in einer manischen Phase. Da wirkt er wie ein leicht überdrehter, freiheitsliebender, kreativer Künstlertyp. Er spricht offen über seine bipolare Störung, aber er selbst empfindet sich nicht als krank.
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Weitere Dokus zum Thema: dehave.info/down/i3ubkNbRsIqw3KQ/video
Ein Film für Menschen Hautnah von Pia Huneke und Yves Schurzmann.
Dieser Film wurde im Jahr 2019 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.

KOMMENTARE
  • Bin auch bipolar

    Kevin WeberKevin WeberVor 16 Stunden
  • Arno ich fühl mit Dir ,halt durch, ich hoff dir gehts gut ,liebe Grüsse vom Bruder im Geiste, ich weiss wie es is

    Kevin WeberKevin WeberVor 16 Stunden
  • Arnos Doku spiegelt mein Leben. Ein Dank an den WDR.

    Mirco WörmkeMirco WörmkeVor 3 Tage
    • Hallo Mirco, und wir vom WDR bedanken uns für das Lob.

      WDR DokuWDR DokuVor 2 Tage
  • Noch eine Nachbemerkung. Ich habe ein wenig die Kommentare gelesen. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass mein Aufsatz für manchen gegen das Ende zu simpel, zu "heile Welt" klingt. Dann hätte ich den falschen Eindruck vermittelt. Es ist ein langsamer, mühevoller, äusserst schmerzhafter, oft glückloser Gang. Jeder kommt in dieser verzerrten Welt anders zurecht, jede Geschichte läuft anders. Als ich endlich in der richtigen Klinik, beim richtigen Pfadfinder (so nannte ich meinen Partner-Arzt) saß, fragte mich dieser irgendwann- er wusste, dass ich bildender Künstler bin- ob ich ihm diese Krankheit, diese gefährliche Welt beschreiben könnte. Ich konnte: man stelle sich vor, man macht mit Freunden, Familie eine Gletscherwanderung. Alle sind untereinander verbunden mit einem Sicherheits-Seil, die übliche Vorsichtsmaßnahme. Es ist klirrendkalt, glasklare Luft, strahlende Sonne, krachblauer Himmel, alle sind zufrieden, man lacht, scherzt. Nach einer Weile merkt man, wie sich die eigenen Atemwolken nicht mehr verflüchtigen, sondern sammeln, dichter und immer dichter werden, die Stimmen der Freunde klingen allmählich verschwommen, entfernt, unklar, man spürt die zunehmende Einsamkeit immer bedrohlicher, immer beklemmender, immer hilfloser. Und plötzlich, jählings, bricht unter einem der Boden weg und man stürzt kopfunter, immer noch am Seil hängend , in die Tiefe, die sich verjüngenden Eiswände pressen den Schädel zum Zerspringen, vom eigenen Körpergewicht zwischen die Eispanzer gepresst. Man hört von endloser Ferne die verzweifelten Rufe der Freunde, aber man fühlt sich in hallender, namenloser, entsetzlicher Einsamkeit, aus der heraus, wie man sicher weiß, niemals mehr wird herauskommen können. Irgendwann erkennt man, nach dem ersten Schock des bodenlosen Sturzes, die eigene Situation, man beobachtet sich, die eisige Umwelt, und irgendwann erkennt man, dass durch das Körpergewicht, das auf den Schädel drückt, und durch die restliche Körperwärme im Kopf, das Eis langsam, kaum merklich, aber stetig schmilzt. Irgendwann versteht man, dass man so unaufhaltsam in das Gletschereis hineinwächst. Ein langsamer, kalter Tod bei unbeirrt brennendem Bewusstsein. D a s ist das lähmende Ende, ohne Aussicht auf ein wirkliches Ende. Mein Arzt war damals zutiefst erschrocken, niemals zuvor hatte ihm jemand die Situation derrart bildhaft geschildert; auf einmal konnte er das für die eigene Person nachvollziehen, auf einmal war das Entsetzen nicht mehr das Schicksal des anderen, auf einmal erkannte er, wie dünn das Eis des täglichen, "normalen" Lebens sein kann, auch für ihn selber. - Zu den beiden "Heil"-mitteln die ich nannte, Medikamente und Psychotherapie, kommt noch etwas anderes, sehr wichtiges. Auch hier nochmal mein Hinweis auf das sagenhafte Glück, dass ich hatte: ich bin Künstler und Handwerker, das ist meine Leidenschaft, das bildhafte Denken und Fühlen zu übersetzen. Nicht jeder kann das. Aber jeder kann etwas wichtiges tun: arbeiten, körperlich arbeiten. Auf keinen Fall alleine, man braucht einen Mentor, also beispielsweise eine betreute Gruppe; Gartenarbeit, kleine, in ihrer Abfolge übersichtliche Arbeiten, ein Stück Wiese 1 x 2m umgraben, Dünger einarbeiten, Pflanzen einsetzen und betreuen. Es muss einen klaren Rhythmus zwischen Ruhe, Schlaf, Dankbarkeit, Körperarbeit, Hunger, Genuss geben. Ein s t r i k t geregelter Tagesablauf, der überwacht wird, klare Strukturen, zuverlässige, kleine "Kletter"-Hilfen. Langsam muss man wieder Selbstvertrauen aufbauen. Alleine geht das fast nicht, man braucht einen zuverlässigen Partner. Wobei dieser nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Er ist nur im Hintergrund behilflich, sich selber, kontrolliert und beschützt wahr zu nehmen. Das ist ein sehr, sehr, sehr langsamer Prozess. Der ein zart aufkeimendes Selbstvertrauen hegt und benötigt. Aber es kann gelingen. Wenn man zum ersten mal wieder Schönheit wahrnimmt, die außerhalb meines Lebens, meines Körpers da ist, in Gottes freier, schöner Natur- dann ist man über den Berg.

    Andreas HeiseAndreas HeiseVor 3 Tage
    • Hallo Andreas, durch Ihre Reflexionen zu dieser Erkrankung leisten Sie einen Beitrag, sie zu thematisieren. Das ist wichtig. Ich hoffe, die anderen Teilnehmer profitieren davon. Danke.

      WDR DokuWDR DokuVor Tag
    • Für Ihre freundlichen Worte danke ich. Ich hatte meinen Total-Zusammenbruch 1993. Mein hartnäckiger Überlebenswille und meine Feigheit retteten mich vom sicher erscheinenden Tod, unwissentlich. Es gibt die verschiedensten Gründe, sich das Leben zu nehmen. Diese Gründe sind subjektiv, also einer negierenden Gefühlswelt geschuldet. Bilanz-Selbstmord hat da eine Ausnahme-Position, wie ich vermute. Dieser ist scheinbar verbunden mit einer realen Konstellation von Ausweglosigkeit, verbunden vom scheinbaren Wissen über die eigenen Schuld. Schuld- das ist eine äusserst schwierige, komplexe Thematik, über die ich besser nicht weiter spreche; die Verantwortung ist besonders groß. Es geht sehr oft buchstäblich um Leben und Tod. Ich kann lediglich aus eigenem Erleben berichten; ich habe ziemlich deutlich über meinen damaligen Zustand berichtet. In meinem Fall war das wesentlichste Motiv, meinem Leben ein Ende zu setzen zu wollen, diesen entsetzlichen Qualen von völliger Einsamkeit zu entfliehen. Nicht etwa tatsächlicher, sondern der gefühlten Einsamkeit. Mein Bild der tiefen, eisigen Gletscherspalte klingt dramatisch, aber es beschreibt diesen Gefühlszustand recht gut. Ich habe bis heute keine verständlichere, eindrücklichere Analogie gehört. Heute weiß ich, als erwachsener, lebenserfahrener, reifer Mann, dass in dem Gefühl von Verlassen-sein, unbeachtet, ungeliebt sein, die größte Gefahr liegt. Ohne Nähe, ohne Bestätigung als Mit-Mensch verdorren wir und haben keine Kraft, zu überleben. Ich habe seitdem, im Lauf der Jahre festgestellt, dass das Thema Manisch-Depressiv (M.D.) in der öffentlichen Diskussion / Gedankenaustausch wenig, selten erscheint. Ich habe mir sagen lassen, dass Depressionen und damit verbundene Krankheitsbilder zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland gehören. Das vermutlich am häufigsten erwähnte Krankheitsbild ist aber Krebs, wie ich vermute. Ich will nicht den Eindruck erwecken, ich hätte stabile Kenntnisse zum Thema. Warum das Thema M.D. scheinbar so wenig beachtet wird, so wenig thematisiert wird, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es dazu bereits tragfähige Untersuchungen. Ich glaube, dass das instinktive Wissen über das von-der-Gemeinsamkeit-ausgeschlossen-sein tiefsitzende, atavistische Furcht in uns weckt, uraltes Wissen um das Heilende der Gemeinschaft von Mit-Menschen. Ohne Gemeinschaft sind wir verloren.

      Andreas HeiseAndreas HeiseVor 2 Tage
    • Hallo Andreas, vielen Dank für Ihre Offenheit. Ihre Geschichte gibt uns allen einen sehr plastischen Einblick und erfreulicherweise auch einen Ausblick in solch schwierigen Krankheitssituationen. Das ist sehr hilfreich und es wäre schön, wenn es zahlreiche Rückmeldungen aus der Community dazu gäbe.

      WDR DokuWDR DokuVor 2 Tage
  • Am schlimmsten sind panik attackfn durch körperliche Erkrankungen die werden auch nicht wirklich ernst genommen und man steht alleine da und weiss nicht weiter.

    wolve crywolve cryVor 3 Tage
  • Hm.. Das klingt alles bisschen zu sehr nach mir...

    amy studywithmeamy studywithmeVor 15 Tage
  • Ja damit er nicht arbeiten muss

    Sevgimin BedeliSevgimin BedeliVor 16 Tage
  • Für mich hatte er eher eine etwas verrückte künstlerische Ader als eine bipolare Störung.

    Meddl_LoideMeddl_LoideVor 18 Tage
  • Weiss wie es ist.Ich hatte auch diese " Krankheit " Es geht auch ohne Medikamente. Lebe 8 Jahre ohne. Für Akut sind sie sehr hilfreich. Jedoch ist es wichtig sich mit sich selbst zu beschäftigen, denn die Depression ist die Ohnmacht = Ohne Macht & die Manie die Über Macht. Die meisten Menschen lieben sich nicht selbst. Viele sind in ihrer Kindheit missbraucht worden. Oder auch zu behütet. Es ist wichtig Alle Gefühle zu fühlen. Denn der Körper projeziert Alles was wir fühlen & denken. Er ist das Unterbewusstsein. Werden die Gefühle unterdrückt ( bei jedem individuelle Ursache ) kommt es aus dem Gleichgewicht. Wer sich als Kind nie frei entfalten konnte, heftigste Verletzungen erlitten hat, verdrängt Gefühle und kann sich nicht selbst fühlen & lieben. Dazu kommt noch der Mythos Biopolare Störung ist nicht heilbar. Wer das glaubt ( ich glaubte das bis vor 8 Jahren auch noch) kann durch diesen Glauben niemals richtig gesund werden. Denn mit dieser Einstellung hat man immer eine Blockade in sich. Man bleibt in der Opferrolle, in der hilflosen Wahrnehmung. Doch es gibt nicht nur diese eine Möglichkeit, es gibt die Möglichkeit seine Selbstheilungskraft, seine Selbstliebe uvm. zu entdecken & zu nutzen, als bewusster Schöpfer seines Lebens um in Balance zu leben. Wünsche Alles Liebe 💛

    Manuela BellgardtManuela BellgardtVor 18 Tage
  • Diese welt ist krank. Und die sensiblen menschen fühlen das. Nur die stumpfen dummen und blinden menschen machen sich keine sorgen.

    Ira MIra MVor 21 Tag
  • Diese Gesellschaft und diese Welt macht einen krank.

    NITTRAITNITTRAITVor 21 Tag
  • Jeder 6. Erkrankte nimmt sich schätzungsweise das Leben...krass das ist mega viel😪Viel Kraft an alle Betroffenen und Familien❤

    Rose 244Rose 244Vor 23 Tage
  • Why no subtiles?

    CPCHCPCHVor 27 Tage
  • Weiss jemand, wie es Arno heute so geht?

    amlaamlaVor 29 Tage
  • Sind nicht alle irgendwie so.... Sein Gesicht ist echt charakteristisch

    MindfuckMindfuckVor 29 Tage
  • 27:14 ich komme einfach nicht auf dieses Outfit klar mit den Sandalen :D Viel zu gut!

    Mr ClueMr ClueVor Monat
  • Diese Erkrankung ist fuer den Betroffenen u n d fuer die Angehoerigen die Hoelle!! Ich habe selbst versucht meiner Nichte zu helfen und kam an mein Limit, bis sie sich dann mit unserer Hilfe in Behandlung begeben hat. Heute sind diese wechselnden Emotionen abgeschwaechter durch die Medikation.durch diese Erkrankung werden diese Menschen sehr egoistisch und ruecksichtslos, es ist gut wenn dann liebende Menschen im Umfeld sind, die untetstuetzen koennen.

    Noname SowhatNoname SowhatVor Monat
  • Arno ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft💚

    Mo MoMo MoVor Monat
  • Oh man Arno 😔 ich wünsche Dir alles erdenklich Gute 🍀🍀🍀🍀🍀

    nev innev inVor Monat
  • Über 30 Jahre schwer damit zu kämpfen gehabt. Seit wenigen Jahren kann ich sagen, dass es mir viel viel viel besser geht. Das hat aber weder ein Medikament noch ein Therapeut geschafft. Ich weiß es klingt verrückt, aber der gezielte Gebrauch von einem verbotenem BTM hat mein Leben komplett geändert.. Ich wünsche niemandem diese schrecklichen Defekt - viele gehen viel zu früh mit dem Tod.

    AIMAIMVor Monat
  • Sehr guter Beitrag, ich kann Arno sehr gut verstehen

    Ellen MausEllen MausVor Monat
  • Ich finde es sehr mutig so darüber zu sprechen. Respekt Ich bin auch Manisch Depression. Wurde schon von der Polizei abgeholt. Könnte nicht so darüber reden. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute.

    Sonja RohloffSonja RohloffVor Monat
  • Viel Kraft!

    Laura MarieLaura MarieVor Monat
  • Man sollte auch die Eltern nicht verurteilen ,da auch niemand in deren Situation ist.Sie wussten sich in der Situation keinen Rat und konnten vieles nicht vetstehen.Hauptsache sie haben jetzt Verständnis und helfen ihm .😉

    Christine GlaweChristine GlaweVor 2 Monate
  • Danke für dieses Thema, Viele Menschen kennen nicht mal ihre Krankheiten, dass ist jedoch der erste Schritt zur Besserung, Ich wünsche allen das beste

    bobi kinxbobi kinxVor 2 Monate
  • Ich wünsche dir alles Gute. Bin auch Manisch Depression.. Das ist die Hölle.

    Sonja RohloffSonja RohloffVor 2 Monate
  • Jeder 3. ist hierzulande bipolar. Nur nicht bei jedem ist es so ausgeprägt.

    FinanzfüchsleFinanzfüchsleVor 2 Monate
    • @Finanzfüchsle inwiefern

      FawkesUrbexFawkesUrbexVor Monat
    • @FawkesUrbex Mobiltelefone tragen sehr dazu bei.

      FinanzfüchsleFinanzfüchsleVor Monat
    • Und von was kommt dass?

      FawkesUrbexFawkesUrbexVor Monat
  • Alter diese Mutter ist ja grauenhaft. Alles Scherben, Scherben. Die Schämen sich doch für ihren Sohn

    sebastian schubertsebastian schubertVor 2 Monate
    • Nein, diese Mutter ist nicht grauenhaft, sie spricht mir aus dem Herzen! Sie sagt nur die Wahrheit. Mutter war bipolar, Ex Mann auch und ja sie haben beide einen Scherbenhaufen hinterlassen!

      Prisca ZinggPrisca ZinggVor Monat
  • Es klingt wie nach einem Burnout, wenn die Erwartungen und Ziele von sich zu hoch sind, man diese nicht erfüllen kann. Und dies nicht akzeptiert da man erfolg verwöhnt ist. Dann die Enttäuschung der Eltern und erste Zweifel durch sie. 1. Akzeptiere deine Grenzen 2. Wenn jemand dir sagt das du Krank bist, fühlst du dich auch krank, da dein Körper meint dass, es was übersehen hat. 3. Danke deinem Schöpfer, denn dies ist auch Akzeptieren, was deiner Seele die erhoffte Vergebung gibt.

    Akinci2600Akinci2600Vor 2 Monate
  • er hat nur angst vor veränderungen, nur seine krankheit in den vordergrund geschoben und hilfe ist erstmal zweitranging, er redet sich teilweise sachen ein die er selber verändern könnte, redet wie ihr wollt, ich rede aus erfahrung und zwar jeden tag aufs neue, ich finde leute die krank sind, machen es sich manchmal viel zu einfach, meiste gerede ist wunschdenken, schönrederei, und eine krankheit würde ich verbieten lassen, dann hat sie auch keiner mehr, depressionen!!!! und wenn du depressionen hast geh ins krankenhaus da wird dir geholfen, was denkt der kranke, ach das geht schon wieder vorbei, ich mach jetzt was ich will, meine krankheit ist im nachhinein meine ausrede....

    Robert no[Jack]Robert no[Jack]Vor 2 Monate
    • Ich verstehe dein Argument, aber ganz so einfach ist es nicht. Es gibt sicherlich Leute, die ihre Krankheit als Ausrede nutzen, aber andere kämpfen jeden Tag dagegen an. Und eine Depression (oder andere psychische Störungen) bildet man sich nicht ein. Es liegen nachweisbare Veränderungen im Gehirn und den Hormonen vor. Ein Kranker kann natürlich die Symptome ignorieren und ein "normales" Leben führen, hat es damit aber viel schwerer als gesunde Menschen. Stell es dir wie Kopfschmerzen vor. Du kannst sie ignorieren und trotzdem arbeiten und deine Freizeit ausleben, aber du wirst dabei deutlich weniger Spaß empfinden als jemand ohne Kopfschmerzen und deine Leistung wird auch nicht auf 100% sein.

      Who CaresWho CaresVor 16 Tage
  • Kann ich mich gut reinversetzen, bin selbst auch immer zwischen hin und her grüße aus Wilhelmshaven

    Thomas KochThomas KochVor 2 Monate
  • Wundert mich nicht, dass seine Krankheit während der Arbeit in der Filmproduktion anfing. Ich bin selber im Feld tätig seit 10 Jahren (28) und ich habe seit meinem Filmstudium schlimmste Ausnahmesituationen erlebt - man wird als Praktikant oder junger Angestellter ausgebeutet, da fliegt Leuten im Normaljob der Hut weg! Bei mir als Frau kam auch Benachteiligung dazu, wenn man nicht gerade als Maskenbildnerin arbeiten möchte... Ein super junger Praktikant hats nicht mehr verarbeiten können und sich umgebracht. Ein anderer Kollege ist gestorben, mit 29 Jahren - der war bekannt dafür Projekte last minute durchballern zu können. Da soll mal einer denken, das sei noch normal. Und im Filmbereich selbst wird das schön vertuscht - angeblich gibts da Kommitees die das regeln sollen etc., aber es wird ja vieles unter dem Deckmantel „freiwillig“ verschönert. Filmbereich ist viel mehr Sozialer Sektor, in dem sich extrem viele psychisch angeschlagene Leute tummeln.

    TrueCrimeRIPTrueCrimeRIPVor 2 Monate
    • Wenn du mehr darüber erzählen möchtest, würde ich es gerne lesen. Mir war das Überhaupt nicht bewusst, es wird wohl wirklich viel vertuscht. Was für Benachteiligungen hast du denn erfahren? Und was verursacht den hohen Stress?

      Who CaresWho CaresVor 16 Tage
  • Toller Mann

    SahnigeErdbeereSahnigeErdbeereVor 2 Monate
  • Krass wie eingefallen Arno in der depressiven Phase aussieht im Vergleich zu vorher.

    TrueCrimeRIPTrueCrimeRIPVor 2 Monate
  • 35:19 lol das habe ich auch mal auswendig gelernt :D

    ExilWeltExilWeltVor 3 Monate
  • Mensch Arno.

    Wonder MuffinWonder MuffinVor 3 Monate
  • ZU VIEL ARBEIT MACHT KRANK

    Beatrix CzihakBeatrix CzihakVor 3 Monate
  • er tut mir Leid, er will nur in Ruhe gelassen werden

    Beatrix CzihakBeatrix CzihakVor 3 Monate
  • Ich bin auch leicht bipolar! Ich sehe es als emotional und nicht als krank

    Beatrix CzihakBeatrix CzihakVor 3 Monate
    • @Prisca Zingg Es gibt sehr wohl "ein bisschen bipolar", man nennt das Zyklothymia. Aber auch eine richtige bipolare Störung kann durchaus verschieden stark ausgeprägt sein. Für die einen ist es die Hölle, andere können sie mit Therapie & Medikamenten gut in den Griff bekommen.

      Who CaresWho CaresVor 16 Tage
    • Glaub mir, ein bisschen bipolar gibt es nicht! Es ist eine schwere Krankheit!

      Prisca ZinggPrisca ZinggVor Monat
    • Ich habe auch depressive Verstimmungen, aber nur mit Grund.

      Beatrix CzihakBeatrix CzihakVor 3 Monate
  • Diese Krankheit hat mein Leben auseinander genommen ich glaub ich hab die wegen Corona bekommen oder so ich bin kaum noch gesprächig oder so brauche Hilfe ich will keine Therapie machen ich will später zum Bund und deswegen

    CritaxxCritaxxVor 3 Monate
    • Beim Einstellungsverfahren für die Bundeswehr hast du sowieso ein ausgiebiges Psychologengespräch. Es aufzuschieben bringt also nichts. Und wenn sie erst seit kurzem auftritt (wenn es wegen corona war, unter einem jahr) kann man sie sehr gut behandeln. In ein paar Jahren ist es vielleicht zu spät. Wenn du nur ein Gespräch zum abklären mit dem Psychologen ausmachst, musst du das beim Bund auch nicht angeben. Viel Erfolg und gute Besserung!

      Who CaresWho CaresVor 16 Tage
    • Hallo Critaxx, Sie sollten mit Ihrem Arzt reden und das überprüfen lassen.

      WDR DokuWDR DokuVor 3 Monate
  • Mag die Mutter nicht

    weber 36erweber 36erVor 3 Monate
  • Es fühlt sich echt falsch an, aber tatsächlich hatte ich schon öfter den Gedanken, lieber Krebs oder irgendeine andere schlimme körperliche Erkrankung zu haben, statt psychisch krank zu sein. Einfach, weil es selbsterklärend wäre und die Menschen die Krankheit nicht hinterfragen würden. Man könnte sie sehen und man müsste sich nicht ständig erklären, ohne dass der andere es dann wirklich versteht.

    InSane IsMyNameInSane IsMyNameVor 3 Monate
  • Ich empfinde die Eltern als fordernd und damit könnte hoher Druck auf Arno aufgebaut werden. Das Problem mit der Hilflosigkeit habe ich bei meiner Arbeit im Rettungsdienst auch erlebt. Da finde ich auch, dass viel mehr Aufklärung nötig ist.

    Felix M.Felix M.Vor 3 Monate
  • Wer bitte , disliked dieses Video !!!!! Der Mann ist unglaublich, was er durchgemacht hat , Gott schütze ihn

    Laura-Marie von der LeyenLaura-Marie von der LeyenVor 3 Monate
  • Vielleicht einfach nur ein toller und verrückter Freak der natürlich ruhiggestellt werden muss, weil er für die Obrigkeit nicht kontrollierbar ist

    sumisu 83sumisu 83Vor 3 Monate
    • Also wenn man phasenweise unter Gedächtnisverlust leidet, ist man keine „normaler Künstlerfreak“ mehr...

      Eva SEva SVor 3 Monate
  • ich habe nun drei yout-tube-Berichte mit psychischen Erkrankungen hintereinander angehört und alle strotzen so vor Fehlinformationen. Liebe Reporter, bitte fangt endlich an richtig zu recherchieren, damit wir nicht ununterbrochen korrigieren müssen. Meinen Patienten muss ich immer wieder erklären, dass in den Medien so viel Falsches berichtet wird. Wenn alleine die Überschrift vermuten lässt, dass dies eine bipolare Störung sei, ist bereits dies falsch, es sei denn, der Patient ist ein rapid-cycler und selbst bei denen ändern sich die Episoden kaum täglich.

    Nick KnattertonNick KnattertonVor 3 Monate
    • Es hieß doch nicht dass die Episodem sich täglich ändern? Er war ein dreiviertel Jahr manisch, dann zwei Jahre "gesund" und am Ende der Doku seit längerem depressiv. Oder reden sie von einer anderen Fehlinformation?

      Who CaresWho CaresVor 16 Tage
  • Was mich ehrlich interessiert, manchmal verstärkten Alkohol oder Drogen die Symptomatik. Wie bei mir? Teilweise hilft der Alkohol!

    Cindy WilhelmCindy WilhelmVor 3 Monate
  • Die manische Phase klingt wie ein dauerhafter mdma Rausch

    Ruck SackRuck SackVor 3 Monate
  • Respekt für die Offenheit. Alles Gute Arno

    Sonja RohloffSonja RohloffVor 3 Monate
  • Genau das habe ich auch... 😔

    steph currysteph curryVor 3 Monate
  • Eine sehr tolle und interessante Doku! Im Gegensatz zu vielen anderen Meinungen hier, finde ich das Arno tolle Eltern hat. Und seine Freundin Sonja ist auch der Hammer! Da habe ich den größten Respekt, ich könnte das glaube ich nicht. Im Nachhinein sieht man, dass Arno bereits in der Gartenlaube in einer beginnenden Manie ist. Es freut mich sehr, dass er sich inzwischen Hilfe sucht und ich hoffe das es ihm den Umständen entsprechend weiterhin gut geht.

    LiljarosarioLiljarosarioVor 3 Monate
  • Wenigstens nicht immer unten.wenn nicht genetisch durch zuviel hasch und stärkerem mist das glücklich machen soll.andere halten krisen aus .

    Jasmin perJasmin perVor 3 Monate
  • 14:05 Wie heist die Musik? :-)

    Patrick HotelEchoRomeoPatrick HotelEchoRomeoVor 3 Monate
  • Kann man das auch in einer leichten Form haben?

    Havin shnHavin shnVor 3 Monate
    • @Havin shn vielleicht mal zum Hausarzt gehen. Der kann zur Not noch an andere Stellen überweisen. Es ist immer besser eine Diagnose zu haben. Man weiß nie ob und wann man es mal braucht

      Zerbo TrachusZerbo TrachusVor 3 Monate
    • Zerbo Trachus ich bin manchmal sehr euphorisch und kann mir nicht erklären warum und dann wieder traurig, obwohl es keinen Grund , dazu gibt. Es ist beides nicht extrem aber ich frag mich ob das normal ist. Daher meine Frage , danke für deine Antwort.

      Havin shnHavin shnVor 3 Monate
    • Denke schon. Wenn er sagt, dass es was hormonelles ist, wäre dies nicht ausgeschlossen

      Zerbo TrachusZerbo TrachusVor 3 Monate
  • nach so einer bewegenden geschichte wäre eine fortsetzung schön

    waltraud wiemke-buckwaltraud wiemke-buckVor 3 Monate
  • was ist mit Menschen, die sich EInsam fühlen, jetzt will ich nicht hören geh mal raus, das bringt auch nix

    ugurano2020 sehr coolugurano2020 sehr coolVor 3 Monate
  • der geht mir richtig aufn sack

    Christian S.Christian S.Vor 3 Monate
  • Alles Beste,Arno und Familie, tolle,hochinteressante Doku,vielen herzlichen Dank

    Grit REIMERGrit REIMERVor 3 Monate
  • Grauenhaft, grausam und vollkommen jenseits vom "barmherzigen" Gott - es gibt keine Hilfe!

    Dolf SchallerDolf SchallerVor 3 Monate
  • wie geht es ihm heute?

    ppVor 3 Monate
  • boahr wie heißt der Track nochmal, ab 7:38 ?

    Business mailBusiness mailVor 3 Monate
    • @Business mail Gerne :)

      chinchill3rchinchill3rVor Monat
    • @chinchill3r coool danke. Ja stimmt 😁

      Business mailBusiness mailVor Monat
    • Nathan Fake - The Sky Was Pink (James Holden remix)

      chinchill3rchinchill3rVor Monat
  • Depression ist das schlimmste was mir passieren konnte. Die Depression ist so sxhlimm bei mir, dass ich physisch leide. Ich hab staendig magen darm probleme, schwindel, erhoehte koerpertempersrur

    Sorkar SorkarSorkar SorkarVor 3 Monate
  • Der soll frohsein lieben ihn seine eltern!! Ich habe selber bps und kenne es seehr gut mit den manischen zuständen. Ich kann dem typ nach der hälfte nicht mehr zuhöhren. Also ich persönlich finde diese reportage sehr sehr schlecht, mit einer person, die noch nie wirklich scheisse im leben gesehen hat

    André RutschmannAndré RutschmannVor 3 Monate
  • Halbe Unwissenheit der Eltern... es gibt Patientenverfügung. Ich hab freiwillige gesetzliche Betreuung, da ich meine Erkrankung angenommen habe.... hab privatinsolvenz geschafft, Medikamentenentzug und ich mache berufliche Reha und arbeite die nächsten Woche betriebsintegriert. Bei Manie ist das Problem mit der Psychose, da es ja einen gut geht. Ich finde eine Therapie und mit diesen lernen krankheit und sich selbst annehmen. Auch diese spirituelle usw "aufgeben". Auch keine Drogen und Alkohol. Am besten ist eine reflektierte Levensweise mit dem wissen "ich bin Krank" doch ohne sich damit "ein zu schliessen" denn ich darf Krank sein... Ich hab ACT und gewaltfreie Kommunikationstherapie hinter mir... sich hilfe holen ist nix schlimmes, es ist eher eine Stärke an sich selbst zu "arbeiten"....

    Quitsche MuckeQuitsche MuckeVor 3 Monate
  • Arno könnte mit Mikrodosieren LSD, wohl mehr Erfolge kriegen als mit diesen üblichen Medis... Krass wie wenig die ÖFFENTLICHKEIT weiss über Neurofeedback und alternative Lösungen.

    fafaVor 4 Monate
  • Ein toller, starker Mann! Unglaublch. Ich selbst kämpfe mit borderline, Depressionen und Sucht. Bin 22 Jahre alt und habe riesige Probleme im Leben, einfach normal zu arbeiten, klarzukommen, nüchtern zu bleiben. Selbstverletzung: ich meine damit NICHT Ritzen, zuletzt habe ich mich vor 2 Jahren geschnitten. Ich meine Drogen, Männer, Essstörung, Alkohol,.. seit ein paar Monaten habe ich auch „manische Phasen“. Ich fühle mich wie auf Drogen, tagelang, bin unter Strom, bin glücklich, denke ich kann alles schaffen was ich will. Während dessen vernachlässige ich Haushalt, Jobsuche, alles. Wenn ich dann wieder „runterkomme“, sehe ich, dass ich tagelang den Biomüll habe Schimmeln lassen, dass ich mich auf Partys mit meiner überschwänglichen Ehrlichkeit einfach nur blamiere und verstehe mein handeln 0,000%. Ich gehe plötzlich hobbies nach, die ich ,ornate lang vernachlässige und stürze mich ständig in neue Liebesbeziehungen rein, die nichtmal existieren!!! Ich bilde mir alles nur ein. Aus dem Grund bin ich auf dieses Video gekommen. Zum Glück sind diese Dinge bei mir nicht so ausgeprägt, jedoch mache ich mir große Sorgen. Toller Mann, Arno! Bitte bleib stark. Du bist ein echter Kämpfer.

    Stifflers MomStifflers MomVor 4 Monate
    • Du klingst ebenfalls wie eine Kämpferin. Alles Gute für die Zukunft!

      Who CaresWho CaresVor 16 Tage
  • 24:43

    Nina MarieNina MarieVor 4 Monate
  • Für Partner, Familie, Freunde ist die manische Phase unerträglich. Der Erkrankte fühlt sich groß, toll, unbesiegbar, stark, braucht kaum Schlaf und hat unheimlich viel Energie, sodass er sich nicht krank fühlt und jegliche entsprechenden Hinweise seiner liebenden Mitmenschen wütend von sich weist. Oft reagiert er hasserfüllt, schlägt verbal um sich, vermutet böswillige Absichten. So bleibt einem nur, hilflos zuzusehen. Viele Beziehungen zerbrechen. Der Erkrankte ist zügellos und macht häufig Schulden, geht unbedacht Verträge und Verpflichtungen ein. Erst wenn die depressive Phase eintritt, gelingt es denen, die den Erkrankten unterstützen wollen, zu ihm vorzudringen.

    Kelly Maria PaschalKelly Maria PaschalVor 4 Monate
  • Wie ist das wohl für die Angehörigen? Schlimm...

    Julia MJulia MVor 4 Monate
  • Ich leider auch unter dieser Krankheit. Wünsche ihm alles alles gute, es wird irgendwann besser ❤️

    Marie Hem5sosMarie Hem5sosVor 4 Monate
  • Ich leide seit meiner Teenager Zeit an Depressionen. Habe auch schon mehrere suizid Versuche hinter mir. Ich für meinen Teil, für mich, kann nur sagen. Ich fühle mich dauerhaft alleine und nicht akzeptiert. Wenn ich niemanden zu reden habe, was oft der Fall ist. Sperre ich mich in mein Zimmer ein dunkle mein Zimmer ab und weine und will nicht mehr existieren. Etwas das ich über die jüngste Vergangenheit bemerkt und gelernt habe ist, dass wenn dir Leute andauernd sagen "du bist krank du hast solche Probleme" aufgrund meiner ansichstsweisen, ist es etwas, das mich nur noch mehr in der Gewissheit bestätigt, dass ich nicht mehr will. Noch mehr darin bestätigt das ich nicht akzeptiert werde das die Leute meine Depression für Humbug empfinden. Wie gesagt ich rede für meinen Teil, ich will einfach nur ernst genommen werden und das mir jemand zuhört. Ich weiß auch nicht wieso ich das jetzt mit euch teile

    Onur jiOnur jiVor 4 Monate
    • Hallo Onur ji, es gibt viele Menschen, die Sie ernst nehmen werden. Z.B. Selbsthilfegruppen, Therapeuten, Psychologen, Pädagogen etc. Vielleicht fangen Sie einfach mal mit einer Selbsthilfegruppe an. Informieren Sie sich dort weiter. Das wird Ihnen gut tun.

      WDR DokuWDR DokuVor 4 Monate
  • Eine wunderbare doku, die es wirklich auf den punkt bringt! Gratuliere dir Arno und deiner Familie und deinen Freunden. Ich habe ein ähnliches Schicksal, hätte es ohne Familie Freunde nie geschafft und auch ohne Ärzte, vorallem das Akh Wien hat mir öfters das Leben gerettet und mir ermöglicht Eigene Kinder zu haben! Auch ich lebe jetzt in einem kleinen Dorf im Grünen und arbeite zur Zeit nur ehrenamtlich, aber mir gehts jetzt gut mit Freunden Familie Hund. Ich kann nur alle betroffenen ermutigen die hoffnung nie aufzugeben!!!! Wir sind alle so wertvolle Menschen!

    Gerda SackeyGerda SackeyVor 4 Monate
  • Ich habe großen Respekt, vor deinem Mut! Ich bin auch bipolar! Seit der Diagnosestellung sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, ich bin 34 Jahre!

    Verena BauerVerena BauerVor 4 Monate
  • Welches lied ist das ab 7:40, ich komme einfach nicht drauf. Johannes Heil wäre meine grobe Schätzung?

    QBertoneQBertoneVor 4 Monate
    • Nathan Fake - The Sky Was Pink (James Holden remix)

      chinchill3rchinchill3rVor Monat
  • @Arno alles Gute! @WDR Team, sehr gute Reportage! Toll geschnitten! Viele unterschiedliche Perspektiven gezeigt! Einfach einfühlsam und interessant!

    Victor RelatVictor RelatVor 4 Monate
    • Hallo Victor Relat, der WDR schickt ein Dankeschön für das Lob.

      WDR DokuWDR DokuVor 4 Monate
  • Die Eltern...puh..hoffentlich sehen die sich dieses Video noch ein paar mal öfter an und suchen sich selber Hilfe.

    Jkitten KittenJkitten KittenVor 4 Monate
    • Wenn ich den Vater höre.. "das mein Sohn "normal" ist" und der Macker überhaupt nicht WEIß, was er damit in einem kranken Menschen auslöst. Dieses absolute nicht akzeptieren wollen, dass man nicht in DEREN heile Welt passt..

      Jkitten KittenJkitten KittenVor 4 Monate
  • Gay

    Sevgi AskimSevgi AskimVor 4 Monate
  • Ich würde so gerne eine Fortsetzung sehen. Wünsche Arno viel Glück und Erfolg. Bleib kreativ !

    leaahoihoileaahoihoiVor 4 Monate
  • Ich glaube, aber ich mag mich irren, die Eltern haben es nie geschafft ein Urvertrauen ihrem Sohn zu geben, ihn nie richtig los lassen wollen aber ihn vor allem auch als krank dahin stellen wollen. Die Eltern spielen anderen und vor allem ihrem Sohn permanent die Opferrolle vor. All diese Umstände fördern seine Ausbrüche. Eventuell hat er auch zu starke Medikamente. Ich glaube wenn er sich von seinen Eltern lösen könnte, würde es ihm schon weit aus besser gehen.

    Anni M.Anni M.Vor 4 Monate
    • Was fuer ein Stammtischpsychologiegelaber!

      amlaamlaVor 29 Tage
    • Das finde ich ehrlich gesagt weit her geholt. Auf mich wirken sie sehr verständnisvoll.

      LiljarosarioLiljarosarioVor 3 Monate
  • Reiss dich mal zusammen?! Immer alles auf Krankheiten schieben

    HA KHA KVor 4 Monate
  • Schwierige Situation, auch für die Eltern und Freunde

    Julia MJulia MVor 4 Monate
  • Ich glaube die Eltern machen ihn depressiv :P lieber Party in Berlin bis die Politzen kommen!

    medion2334medion2334Vor 4 Monate
  • Alles Gute für dich Arno! Das ist sehr mutig, sich so zu zeigen und du hilfst damit sehr vielen Menschen diese cortikale Dysfunktion besser verstehen zu lernen. Danke sehr dafür und hoffentlich erlangt die Wissenschaft diesbezüglich noch eindeutigere Erkenntnisse und Regulationsmöglichkeiten, um (noch) besser damit leben zu lernen. Aber die Zeit wird sicher ein wichtiger Faktor bleiben...Geduld.

    Tiptoe ThroughthetulipsTiptoe ThroughthetulipsVor 4 Monate
  • Sehr üble Krankheit für alle Beteiligten u nicht lebenswert.... Schlimm, pure Verzweiflung u das egal für wen/ ob Angehöriger/Bekannter od betroffen - einfach nur übel u fiese Krankheit!! Alles Gute Allen, die es betrifft ✌🤞🐞🍀☯️☮ ps: da bin ich ganz froh, nur depressiv zu sein - so geht's zumindest allen Anderen besser ....

    Daness74 W.Daness74 W.Vor 4 Monate
  • ich glaube dass Alk und Drogen auch eine gewisse Rolle spielen.... das wird vermutlich nicht großartig erwähnt, damit der Fokus auf das eig. Thema bleibt.

    greatkaligreatkaliVor 5 Monate
    • Hello, eine bipolares Wesen hier 🙋‍♀️ Alkohol und Drogen spielen bei der Entstehung der Krankheit, sowie währenddessen so gut wie keine Rolle. Wenn ich stabil bin, lehne ich beides ab. In der Manie greift man eher mal zur Flasche bzw ist allgemein risikofreudiger und denkt nicht an Konsequenzen. Man kann sich dieses Hochgefühl ironischerweise vorstellen, wie einen Kokainrausch. Man fühlt sich irgendwie unsterblich bzw es ist einem eher egal, ob das Folgende einem und oder Anderen nun schadet oder nicht. Also es kann durchaus sein, dass Menschen Drogen konsumieren, um die Depression zu verdrängen oder die Manie zu befeuern. Aber ich kenne kaum einen abhängigen bipolaren Menschen. Hoffe das war etwas informativ.

      Mureh SrednaMureh SrednaVor 3 Monate
  • Respekt Arno. Danke für deine Ehrlichkeit und vor allem scheinst du sehr selbstreflektiert zu sein, was bei manisch-depressiven Menschen eher selten der Fall ist. Es ist nicht nur besonders schwer für ihn, sondern auch für seine Eltern. Auch für Kinder von Erkrankten kann es sehr schwer. Die Doku ist nicht nur ehrlich, sondern auch gut nach zu vollziehen, durch die gute Darstellung der verschiedenen Sichtweisen auf die Erkrankung. Bitte mehr davon! Sehr wenige können psychische Erkrankungen nachvollziehen, weil es oft nicht so greifbar ist, wie vielleicht ein gebrochenes Bein. Viel Kraft für alle Beteiligten!

    Hermine GrangerHermine GrangerVor 5 Monate
  • Er hat 100 prozentig keinen Führerschein mehr!

    Hans MüllerHans MüllerVor 5 Monate
  • Ich glaub dem kein Wort.

    Hans MüllerHans MüllerVor 5 Monate
    • Du hast auch keine Ahnung

      depressionisthiccdepressionisthiccVor 2 Monate
  • Danke Euch für diese Doku! Es ist so wichtig über das Thema aufzuklären!

    RohaennahRohaennahVor 5 Monate
    • Hallo Rohaennah, vielen Dank für Ihr Lob. Der WDR freut sich sehr.

      WDR DokuWDR DokuVor 5 Monate
  • Mein Sohn leidet seit Jahren unter einer schizotypen Persönlichkeitsstörung, momentan wahnhafte Depression genannt. Die Krankheit begann ungefähr mit Beginn der Pubertät. Mein Sohn hat (noch) ein gutes Abitur mit 1,8 Durchschnitt gemacht. Danach hat er drei Studiengänge und zwei Lehren abgebrochen. Vor zwei Jahren hat er einen Suizidversuch unternommen. Jetzt möchte er wieder sterben. Wir Eltern sollen ihn in einem Sterbeverein anmelden, was wir verweigern. Mit 26 Jahren war er schon in etlichen Psychiatrien. Seine Krankheit ist so "heimtückisch", niemand spricht darüber und man kann sie nicht richtig erkennen/in Worte fassen. Für unsere gesamte Familie (meine Sohn hat noch drei jüngere Geschwister) stellt seine Krankheit eine große Belastung dar, aber natürlich ist es wohl für meinen Sohn am schlimmsten. Aufgrund seiner veränderten Art der Kommunikation bekommt er keine Kontakte und er fühlt sich so sehr einsam. … Könnte ein Team des WDR nicht dazu auch mal eine Doku machen und diese Krankheit etwas "öffentlicher" machen!? … Ich bin sicher, etliche/viele Menschen (besonders Männer) leiden ebenso unter so einer schrecklichen und grausamen Krankheit, wissen nur nicht, dass sie diese psychische Störung haben und wie man diese "Andersartigkeit" benennen kann.

    Birgit FlegeBirgit FlegeVor 5 Monate
  • Warum vor 60? Vor 60 kann er nix tun? Das hört sich nach Ende an

    snaila1984snaila1984Vor 5 Monate
    • Vermutlich, weil die Hormonproduktion mit dem Alter nachlässt. Vermutlich lässt es sich erst in einem höheren Alter unter Kontrolle bekommen, wenn weniger Hormone produziert werden

      Zerbo TrachusZerbo TrachusVor 3 Monate
  • Er hat MDMA for free.

    Slumber!Slumber!Vor 5 Monate
    • Und amphe😊😊😊 ein wunderbarer Lügner

      Hans MüllerHans MüllerVor 5 Monate
  • ? Kann ich irgendwie mit Arno in Kontakt treten ?

    Eliane M.Eliane M.Vor 5 Monate
  • Wieso hat er nicht schon längst einen Psychologen der ihn jede Woche sieht und ihn wirklich versteht??

    Eliane M.Eliane M.Vor 5 Monate
  • Angst schützt nicht. Sorge und Vorsicht schützt dich. Angnst macht dich auf Dauer kaputt.

    Eliane M.Eliane M.Vor 5 Monate
  • Für mich ist dieser Mensch einfach sehr, sehr sensibel. Er hat definitiv irgendetwas in seinem Leben noch nicht verarbeitet und hat das Temperament der Sanguinik. Deswegen erlebt er SCHON IMMER hohe Höhen und tiefe Tiefen. Das ist aber nichts Ungewöhnliches. Es ist nur problematisch, wenn man dadurch anderen ungewollt schadet.

    Eliane M.Eliane M.Vor 5 Monate
  • WIESO hat der Vater nicht den Sohn vorher gefragt??? Was ist denn das für ein hinterhältiges und egoistisches Verhalten?

    Eliane M.Eliane M.Vor 5 Monate
  • Jesus hilft.

    Till Eulenspiegel-KanalTill Eulenspiegel-KanalVor 5 Monate
  • ich habs vor 4jahren diagnostiziert bekommen und bisher nur eine manie gehabt. die aussicht für immer medikamente nehmen zu müssen, ist aber nicht so einfach...

    Kate MoshKate MoshVor 5 Monate
  • Ich habe auch fast komplett die Erkrankung ....."Bipolar , Depression und weiteres mehr " . Es ist oft nicht leicht gerade im Alltag . Es kommt so oft noch Vorurteile und co , das einzige was wichtig ist , ist wirklich Helfen / Unterstützung . 💚

    Nadine HerrmannNadine HerrmannVor 5 Monate
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