Pflege ist #NichtSelbstverständlich | Joko und Klaas - 15 Minuten Live

31 Mär 2021
2 099 491 Aufrufe

Pflege ist ein Thema, das uns alle betrifft, mitten aus dem Leben, und dennoch zu oft ganz am Rand der allgemeinen Wahrnehmung. Viele Themen im Leben bekommen erst dann den Stellenwert, den sie verdient haben, wenn man als Mensch die Gelegenheit bekommt sich in ein Leben hineinzuversetzen, das nicht zwangsläufig das eigene ist.
Das funktioniert aber auch nur, wenn jemand bereit ist, seine Welt zu öffnen und mit Geduld und Beharrlichkeit vielleicht auch schon zum wiederholten Mal zu sagen, was es braucht, damit sich was zum Guten ändert. Das ist #NichtSelbstverständlich.
#JKvsP7 #ProSieben
"Joko und Klaas gegen ProSieben" dienstags, um 20:15 Uhr auf ProSieben
► Ganze Folgen: www.prosieben.de/tv/joko-klaas-gegen-prosieben
Joko und Klaas bei Facebook: facebook.com/jokoundklaas/
► Folge uns auf Twitter: twitter.com/jokoundklaas
► Instagram: instagram.com/jokoundklaas/
Ihr Gegner ist groß, rot und mächtiger denn je: Joko und Klaas fordern gemeinsam einen ganzen Sender heraus. Dabei gilt es, gegen das gesamte ProSieben-Universum zu bestehen - alle werden zum Kräftemessen eingeladen. Über Gegner und Spiele entscheidet alleine ProSieben. Triumphieren Joko und Klaas, überlässt ihnen der Sender einen 15-minütigen Live-Sendeplatz zur freien Gestaltung. Siegt ihr Arbeitgeber, müssen sie sich bedingungslos in seine Dienste stellen.
_______________________
Impressum:
www.prosieben.de/service/impressum

KOMMENTARE
  • Wir danken von Herzen für all eure bestärkenden Kommentare! ❤️ Wer die volle Sendung kostenlos sehen möchte, findet sie ab sofort hier: www.prosieben.de/tv/joko-klaas-gegen-prosieben/video/41-joko-klaas-live-pflege-ist-nichtselbstverstaendlich-ganze-folge ❤️

    Joko & KlaasJoko & KlaasVor 14 Tage
    • @Lisa Ma kein journalismus sondern propaganda, geht es denen nicht um die pflegekraft sondern corona-solidarität- was loos?!!

      Remza ShakuRemza ShakuVor 7 Stunden
    • Verfickte Scheiße nochmal! Warum kann denn nicht wenigstens mal das Problem der Gehälter mit einer entschlossenen politischen Aktion abgeräumt werden? Gesetz her...die verdienen ab nächsten Monat alle mindestens 4.500 € brutto...Pflegeversicherung 0,2% hoch...aus die Maus! Woran scheitert das denn? Das muss doch auch für die Politik einfach sein umzusetzen!? Jeder sieht das hier offensichtlich komplettes Marktversagen vorliegt. Und wir haben doch alle geklatscht...und wir wollen doch alle das unsere Eltern anständig gepflegt werden...und wir haben doch alle Angst später von jemandem gepflegt zu werden der 36 Stunden auf den Beinen war und uns Gott weiß was auf die Spritze aufzieht, weil er schon nicht mehr geradeaus schauen kann. Da wären doch 0 Widerstände zu erwarten für die Politik. Wo ist das verfickte Problem?

      Mathias LercheMathias LercheVor 11 Stunden
    • warum zum Henker muss ich mich da wieder bei pro 7 anmelden???? Gehts noch?

      Joe BockwurstJoe BockwurstVor Tag
    • Andi Mausi und du nicht intelligent

      Und_wer_es_glaubt WirdUnd_wer_es_glaubt WirdVor 4 Tage
    • vor nach wenn der kommt, dann ist der nicht mehr Politiker

      Und_wer_es_glaubt WirdUnd_wer_es_glaubt WirdVor 4 Tage
  • Das heutige 'pflege-fach-personal' wird nicht mehr geschult sich um die kranken/pflegebedürftigen zu kümmern, sondern wird dazu getrimmt, diese nur noch mit medikamenten zu versorgen/stillzulegen!! Das diese 2 tv-trolle und teufelsanbeter ausgerechnet im global-inszenierten 'corona'-theater, respekt gegenüber dem 'pflegepersonal' fordert und die 'solidaritäts-platte' spielen, liegt auf der hand, sind sie ja lediglich erfüllungsgehilfen!!🤭

    Remza ShakuRemza ShakuVor 8 Stunden
    • Hast du es schon mal mit ein paar Tropfen Öl versucht? Deine Dummheit quietscht.

      cheeky1306cheeky1306Vor 58 Minuten
  • ich würde auch footjobs aus miteid geben. ich bin halt so. no joke. bisschen sahne auf die füße schadet nicht und macht total spaß. bestes workout

    julia tiegenbergjulia tiegenbergVor 10 Stunden
  • Der Enddarm der Gesellschaf versucht hier auf sozialkritisch... schlimmer wird´s nicht. Na ihr beiden hörigen Marionetten... wollt ihr nicht auch bald ne Impfkampagne starten, in der ihr euch vor einer Kamera stellt und für die Impfung propagiert? Dann erzählt ihr allen, wie geil das doch ist und das ihr es auch schon getan habt... am besten dann mit so ner Fakespritze, wie sie auch schon Uschi Glas und Günter Jauch verabreicht bekommen haben. Wie ihr mich alle nur noch anwidert.

    This is an AbominationThis is an AbominationVor 11 Stunden
  • ich hab den alexander sofort erkannt, er war der azubi der 2017 mit Merkel geschimpft hat :)

    IteraIteraVor 11 Stunden
  • An die 1800 dislikes: geht scheisen

    Ah okAh okVor 13 Stunden
  • Alles schön und gut, aber am Ende wird sich doch wieder nichts ändern, so wie seit Jahrzehnten. Ich mache den Job jetzt seit über 11 Jahren und es wird von Jahr zu Jahr nur noch schlimmer. Es muss sich aus meiner Sicht nicht mal viel an der Bezahlung ändern, sondern viel mehr an den Arbeitszeiten und Bedingungen. 11-12 Dienste am Stück, 2 Tage frei, Teildienste, 24h Dienste etc. machen einen auf Dauer definitiv kaputt. Das macht niemand bis zur Rente und wenn du es schaffst, wirst du nicht mehr viel von deiner Rente haben, weil man kaputt ist.

    DanielDanielVor 15 Stunden
  • Ich hab das Gefühl es interessiert keinen... Weil es sich ja "nur" um alte Menschen und Kranke handelt, die für die Gesellschaft nichts mehr leisten können...somit auch nichts mehr Wert sind. Warum also gut versorgen?? Sind ja nur Kosten... Ich finde es ganz schrecklich, besonders wenn man mit ganzem Herzen Pflegekraft ist. Man fühlt sich so ohnmächtig...

    Sabrina ReitsamSabrina ReitsamVor 15 Stunden
  • ich dachte da geht jetzt gleich die post ab. nur laber laber rababer

    Chucky McGregorChucky McGregorVor 16 Stunden
  • Joko und Klaas haben aus ProSieben in 33 min Arte gemacht richtig gut danke ihr lausbuben

    Steven LanghansSteven LanghansVor 16 Stunden
  • @alexander jorde sollte in die Politik gehen und sich dort für die Pflege einsetzen. Er hat eine Art zu antworten, die ruhig und gleichzeitig eindringlich ist. 👍

    Anni KaAnni KaVor 18 Stunden
  • Ich applaudiere noch immer für euch Pfleger! Wahnsinnsleistung 🙏

    Anni KaAnni KaVor 18 Stunden
  • Bin selber Pfleger in Wien, danke für diesen Beitrag !

    One Man Army 89One Man Army 89Vor 20 Stunden
  • Joko und Klaas, großes Lob. Ihr habt es gut gemacht. Endlich habt ihr einen richtig guten Beitrag zur Gesellschaft geleistet. Die Pflegekräfte sprechen alle meine Gedanken aus. Wir müssen von ALLEN GEHÖRT WERDEN.

    Jayna_4 SnowboardJayna_4 SnowboardVor 21 Stunde
  • Großen Respekt an die Pfleger, vorallem in dieser Zeit!! Trotzdem ein langweiliges Video :(

    scheisnutzernamen1scheisnutzernamen1Vor 22 Stunden
  • Es ist großartig was die Pflegekräfte leisten und wie groß die Verantwortung ist, die sie bereit sind zu übernehmen! 💜 Ich finde es ist eine zunehmende Hoffnungslosigkeit zu spüren, weil die Situation schon so lange so schlecht ist und sich kaum etwas ändert... Gebt bitte nicht auf! Es gibt Menschen die euch (bestimmt auch durch diesen Beitrag) gehört haben und die sich mit euch solidarisieren. Ich gehöre jedenfalls dazu.💗

    Magdalena SeitzMagdalena SeitzVor Tag
    • Sehr schön gesagt ,alles gute ihnen 😊😊😊😊😊😊😊

      Retro ManiaRetro ManiaVor 5 Stunden
  • Danke, dass Ihr Euch diesem Thema angenommen habt, denn es ist in jedem Land so und überall sollte den Menschen und der Politik bewusst sein, was da geleistet wird und wie wichtig sie sind!! Überall wird immer von Dank und Annerkennung gesprochen....bla bla bla....es sollen endlich Taten folgen, nicht nur leere Worthülsen!!

    Manfred SequardtManfred SequardtVor Tag
  • Meine Güte, nix gegen eure Doku.....geht mal für eine Schicht in ein Pflegeheim und dreht dort euren Film. Dort sitz keiner in einem Pausenraum und trinkt mit den Kollegen gemütlich Kaffee/Tee. - prinzipiell eine Pflegekraft für 18 Bewohner mit Pflegeschlüssel II - V (in der Spätschicht) für eine Station - prinizipiell eine Fachkraft und eine Pflegekraft für 96 Bewohner mit Pflegschlüssel II - V (in der Nachtschicht) für 4 Stationen Diagnosen der Bewohner gehen über Demenz, Weg/Hinlauftendenz, trockener Alkoholismus im Endstadium, beatmete Bewohner, Bewohner mit Stomabeutel, Bewohner mit Schreianfällen/ Agressionen und Schlagfrequenz, Bewohner mit gestörtem Tag/Nachtrythmus, Schlaganfälle, Sturzgefährdete, Bewohner mit Schluck- und Essstörungen, Bewohner mit (logisch) Blasen- und Darminkontinenz, Bewohner die ihr IKM entfernen und somit Exkremente im Bett und Zimmer verteilen, Bewohner die ihr Essen aus dem Fenster schmeißen, Bewohner die sich zu anderen Bewohnern ins Bett legen, Bewohner die den Mülleimer regelmäßig als Toilette benutzen, Bewohner mit Angsstörungen - Dauerklingler, Bewohner die den Notfallknopf als was ganz tolles ansehen und auch permanent benutzen, u. v. m. Und nun beleuchten wir die andere Seite: - gesetzlich vorgeschriebene 30 minütige Pause (nicht machbar) - gesetzlicher Pflegeschlüssel eine absolute Schweinerei - ständige Anrufe, mit der Bitte zum einspringen in einen zusätzlichen Dienst (eigentlich läuft dieses unter Bereitschaft und sollte dementsprechend vergütet werden - wird es aber nicht) - ständige Überlastung wegen Personalmangel - kurzer Wechsel in andere Schichten - Doppelschichten (in der Coronazeit 12 Stunden Schicht) - nach 75 Minuten mit FFP2 Maske soll eine 30 minütige Pause eingelegt werden - wie soll man dieses in der Praxis umsetzen? Durchgehend hat man das Teil während der gesamten Schicht um (duschen, lagern, säubern, umziehen, anziehen, Toilettengänge u . s. w. u. s. f. ) - Pflegekräfte werden angehalten neben ihrer Tätigkeit noch Zimmer zu putzen und müssen diesen Nachweis auch dokumentieren (Kontrolle wird mit weißem Handschuh nachgegangen) - nebenbei noch zeitnahe Dokumentation mit u. a. Trink- und Essplänen, Lagerung, Ein- und Ausfuhr, Wunddokumentation, Gewicht u. v. m. - Einlass und Kontrolle von Angehörigen (negativer Coronatest) in der jetzigen Coronazeit unter Einhaltung der vorgeschriebenen Besuchszeit - viel zu wenig Zeit, um sich wirklich um den Bewohner zu kümmern - gibt der Pflegeschlüssel nicht her - und das ist die größte Sauerei - Geldmacherei auf Kosten der Alten Und nun könnt ihr euch auf den Balkon stellen und klatschen....hilft uns ungemein. Danke für die allgemeine überaus positive Resonanz. Der allergrößte Dank geht an die Politik, die tatenlos zuschaut, nur dumm palavert, super tolle Ideen und Vorschläge unterbreitet (die eh nie umgesetzt werden) und ich hoffe sehr, dass diese in einem Pflegeheim landen werden. Freu mich jetzt schon darauf!!!!!

    TeeSaufenTeeSaufenVor Tag
    • Ich arbeite selber in einer Fachklinik auf einer Station mit gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen und von daher kann ich sagen, dass das was von den Kollegen in Pflegeheimen verlangt wird unmöglich ist. Unmöglich in ethischer Hinsicht, unmöglich in der Umsetzbarkeit. Ich denke ich brauche gar keine Beispiele aufzuführen, in dem Kommentar, auf den ich reagiere, stehen ja genügend. Ich möchte alle Pflegenden, die unter solchen Umständen arbeiten müssen ermutigen sich dagegen zu wehren. Schreibt Überlastungsanzeigen, tragt jede Verletzung, die ihr während der Arbeit erleidet in euer Verbandsbuch ein (ja, auch den kleinsten Kratzer), werdet laut.

      cheeky1306cheeky1306Vor 23 Stunden
  • Otto Warburg erhielt 1931 den Nobelpreis für Medizin. Er stellte fest, dass in einem sauren Milieu, der für den Körper lebensnotwendige Sauerstoffgehalt rapide abnimmt. Da eine Krebserkrankung nur in einer sauerstoffarmen Umgebung existieren kann, findet sie optimale Bedingungen bei einer Übersäuerung vor. Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren! Das betrifft nicht nur den Körper sondern auch die Seele. Daher auch die Redewendung "Ich bin sauer".

    Kathrin SternerKathrin SternerVor Tag
  • Dienste am Stück eingeplant ist. Danke für diesen Klasse Beitrag, hoffentlich wird es von den richtigen Leuten gesehen und auch verstanden! Danke!

    Charming nowhere to hideCharming nowhere to hideVor Tag
    • Das glaube ich zwar nicht das die richtigen sehen ,aber es trägt hoffentlich ein stk dazu bei

      Retro ManiaRetro ManiaVor 5 Stunden
  • ❤️❤️❤️

    AlptraumaAlptraumaVor Tag
  • Dankesehr. Ist alles Herzenssache, und wir Pfleger/innen sind mächtig stolz auf uns!❤️

    Maddy WabersichMaddy WabersichVor Tag
  • Stellt euch vor, nur ein ganz kleiner Teil aller Pleger/innen, Ärzte/innen, Laboranten/innen und aller, die im Krankenhaus arbeiten.... Nur ein sehr geringer teil hat je einen staatlichen Coronabonus bekommen. Abgesehen von der generellen Unterbezahlung... nichteinmal der Bonus, der in einer Extremsituation versprochen wurde, wird gezahlt. Aber demonstrieren können wir nicht, denn es würde nur die falschen Menschen treffen. Keine Aussicht auf Besserung seit Jahren. Vielen Dank, dass ihr euch mit eurer Reichweite mit dem Thema beschäftigt und versucht, eine Besserung zu schaffen.

    TheTrueCheesusTheTrueCheesusVor Tag
  • Danke für dieses Video!

    Jo WilsonJo WilsonVor Tag
  • Großartig ! Wir können uns allen nur wünschen, dass die Politik ernsthaft handelt.

    Thorsten SteinfeldtThorsten SteinfeldtVor Tag
  • scheiße

    GenodeGenodeVor Tag
  • dringend nötig das video !!

    Tieba TraoreTieba TraoreVor Tag
  • Alles was die gesagt haben, trifft so übrigens auch auf die Tierheim Tierpfleger zu. Wobei ich eher 24/7/365 gearbeitet habe... immerhin nehmen Menschenpfleger ihre Patienten nicht mit nach Hause... Tierpfleger schon. Also Respekt an alle Pfleger, egal in welchem Feld, die es schaffen gute Arbeit abzulegen und nicht daran zu zerbrechen.

    Abby SurnameAbby SurnameVor Tag
  • Respekt an Euch und Eure Arbeit!!!

    TheNeutral81TheNeutral81Vor Tag
  • Endlich mal ein Beitrag in dem die Sätze nicht abgeschnitten werden damit ein anderer Sinn daraus entsteht. Ich war selber Jahre lang in der Pflege, vermisse den Beruf auch aber in der jetzigen Situation gehe ich dort nicht mehr zurück. Ich weiß noch ganz genau wie kaputt, ausgelaugt und nervlich am Ende ich war und deswegen fühle ich mit den Leuten mit. Das traurigste jedoch ist, dass durch den Personal Mangel und den daraus resultierenden Pflegemangel, für manch ein Patient Selbstmord eine Option geworden ist. Das macht kaputt

    Anti - AndyAnti - AndyVor Tag
  • Habe selbst 2 Jahre als Sitzwache arbeiten müssen und dabei sehr schön die Dynamik in einem Krankenhaus beobachten können und es ist schon erschreckend, dass EINE Person pro Station (Ausnahme waren Intensivstation, Infektionsstation und die geschlossene...) den kompletten Laden schmeißen muss. Wenn da allein mal zwei Leute gleichzeitig klingeln, was gerne vorkommt, dann muss einer halt warten, was dann gerne mal dazu führt, dass die Person einnäßt und dann muss das Bett neu bezogen werden und dafür kommt meistens die Schwester von der Station gegenüber rüber, aber natürlich nur, wenn sie das Glück hat, dass alle Patienten schlafen. Hier ein paar "Highlights" meiner Zeit als Sitzwache: 1) Ich musste als Sitzwache auf 7 Leute aufpassen, weil nicht mehr Sitzwachen zur Verfügung standen. Das war dann ein Drei-Bett-Zimmer, wo fünf Leute reingequetscht wurden und zwei vor der Tür im hellen Flur untergebracht wurden. Ich saß im Türrahmen, damit ich alles ein wenig überblicken konnte. 2) Manche demente Leute neigen zur leichten Hyperaktivität und wollen wirklich nicht schlafen und wollen immer rumlaufen und irgendwas machen und die verstehen halt gewisse Konzepte wie z.B. Ansteckungen nicht mehr. Da war dann eine demente Frau, die hochgradig ansteckend war und immer rauslaufen wollte und auch angefangen hat sich ein wenig zu wehren, wenn man sich ihr dann in den Weg gestellt hat. Und die Frau zerrt dann auf einmal an deiner Schutzkleidung und man wird nervös, weil die vllt. auf die Idee kommt einen anzuspucken. Aus Panik und auch weil die Schutzkleidung einen schwitzen lässt wie ein Tier (10 Stunden Nachtschicht da drin btw) drückt man dann den Knopf um jemanden zur Hilfe zu rufen, aber die müssen sich dann anziehen und es dauert 10 Mins bis die bei dir sind. Eigentlich kann man einen nicht mit so einem Fall und ohne Ausbildung alleine lassen, ist meine Meinung. 3) Ein Junkie, der Paranoia und gewalttätiges Verhalten an den Tag legt. Da hat die Schwester mit einberufen, nur damit jemand da ist, falls der Typ sie überfallen will. Der fand es übrigens nicht witzig, dass da jemand an seiner Tür sitzt und ihn bewacht... 4) Eine traumatisierte 300kg schwere Frau musste alle paar Stunden gedreht werden. Es waren zwei Ärztinnen und vier Schwestern am Bett und die haben mich noch dazu gerufen, aber als ich - ein stattlicher 1,94m großer Kerl, der sich im Reinkommen Gummihandschuhe über die Hände zieht - vor ihr stand, ist sie ausgerastet. Da weiß man schon ungefähr, was für eine traumatische Erfahrung die Frau erlebt hat. 5) Ein dementer Mann vom Typ Frauenschläger war zum Sterben ins Krankenhaus gekommen und hatte seinen Frust an der weiblichen Belegschaft ausgelebt. Wenn der Arzt im Raum war, war er grantig und hat lautstark diskutiert, aber nichts gemacht. Der Schwester hat er an den Klamotten gerissen, die angespuckt und einmal sogar mit dem Fuß ins Gesicht getreten als sie gerade mit seinem Essen ankam. 6) Eine 10 Stunden Nachtschicht mit einem geistig behinderten Mann. Er war vllt. 43 Jahre alt, aber auf dem Stand eines 4-jährigen. Laut der Schwester kam er öfter ins Krankenhaus, weil die Leute im Pflegeheim, wo er eigentlich wohnt, immer viel draußen spielen lassen und er aus Bäumen fällt etc. Und man mag es nicht glauben, aber ein Kerl, der den ganzen Tag in Bäumen rumschwingt, hat Kraft wie ein Tier. Und er mochte Krankenhäuser übrigens gar nicht. Er hatte die Höchstdosis and Beruhigungs- und Schlafmitteln, aber war seit 48h am Stück wach. Ständig hat er laut nach seinen Leuten geschrien und innerhalb von zwei Stunden war ich so zermürbt von seinem Verhalten, dass ich anfing die Sekunden zu zählen. Hatte nachher überall blaue Flecke von seinen Versuchen an mir vorbei und ins Freie zu kommen und die Krankenschwester war heillos überfordert und konnte mir auch nicht helfen.

    FleshcutFleshcutVor Tag
  • Meine Mutter musste ihren Job als Krankenschwester aufgeben - unter Anderem aufgrund physischer und psychischer Überbelastungen. Regelmäßig kam sie erst 2h nach eigentlichem Schichtende nach Hause (das war eigentlich eher die Regel als eine Ausnahme) und musste sich dann noch um mich, meine zwei Brüder und unsere kranke Großmutter kümmern. Nun hat sie eine Stelle in der Patientenverwaltung und auch dort jeden Tag Kontakt zu potenziellen Covid-Patienten, während sie selbst zur Risikogruppe gehört. Freigestellt werden kann sie nicht, da ihr Beruf "systemrelevant ist". Und weil sie ihre Kollegen/innen nicht im Stich lassen will.

    MCBrittaMCBrittaVor Tag
  • Jede Pflegekraft jeder Arzt der seinen Job aus ♥️ macht und mit hingabe, diesem danke ich von Herzen und ich bette zu Gott dass es mehr von diesen Kräften gibt und geben wird🤲🏼 Schon lange vor dieser Pandemie sind gesunde Menschen im Krankenhaus gestorben oder ihr gesundheitszustand hat sich so trastisch verschlechtert das diese kurze Zeit später verstorben sind und auch die Familie oder betreuer die Menschen nicht mehr aufbauen können. Ich habe es selbst erlebet wie das Personal schwer Pflegebeürftigen Menschen nicht die Aufmerksamkeit geben konnte oder wollte diese ganz dringend gebraucht hätten. Ich bin mir sogar sehr sicher das soviele Menschen sterben weil keine Personal da ist. Ich glaube an die Pflege die zu 50% zur Genessung dazugehört. Die Politik ist hier eindeutig fahrlässig, wenn nicht sogar vorsätzlich. Bitte bitte schreit weiter. Es ist schade das es den meisten erst jetzt Bewusst wird. Hier muss ein neues Arbeitsmodell her eindeutig!!!! Dann würden auch mehr überleben. 🤲🏼

    Eveline AltunEveline AltunVor Tag
  • Mehr Lohn für die Pflege :)

    Spencer BSpencer BVor Tag
  • Vielen lieben Dank für den Beitrag, tut echt gut! Auch als Medizintechniker. Ich hoffe ihr erreicht viele Menschen hiermit denn leider ist es wirklich viel zu Selbstverständlich :(

    JikellJikellVor 2 Tage
  • Die Zerstörung der Corona Poltik von Rezo. Ich bin eine Schülerin eines Gymnasiums in NRW und schreibe dieses Kommentar aus eigener Perspektive. Ich denke, dass Rezo in dem Video Fakten belegt, welche glaubhaft rüber kommen, man aber nicht weiß was der Richtigkeit enspricht. Zu aller erst fällt auf, dass er schon von Anfang an etwas respektlos über die Politiker anfängt zu reden, obwohl er selbst den Respekt verlangt. Positiv belegen würde ich, dass du die negativen Aspekte, die du nennt nicht versuchst ins positive zu ziehen, sondern von Fakt zu Fakt offen und ehrlich bleibst. Dennoch redest du die ganze Zeit nur über die CDU/CSU, obwohl es nicht ganz der Richtigkeit entspricht die Schuld nur auf die Partei zu bringen. Sehr gut, ist dass du viele Aussagen mit Beispielen belegst, so dass wir als Zuschauer ein Bild von deinen Aussagen bekommen! Insgesamt finde ich, dass es ein informatives Video ist mit vielen Argumenten. Als Vorschlag würde ich dir raten, das Thema auch umfangreicher auf andere Parteien zu beziehen.

    Franka UpgangFranka UpgangVor 2 Tage
  • Ich habe im April letzten Jahres - also mit der Pandemie - eine Ausbildung zur Pflegefachkraft angefangen. Mein Träger ist ein Altenheim. Die Dienstpläne planen mich als Azubi wenn es hart auf hart kommt als volle Kraft ein. Das ist noch nicht einmal gesetzlich erlaubt! Ich liebe den Job, aber manches was ich erlebe ist einfach nicht in Ordnung. Letztens hatten wir eine Diskussion über Stellenanteile und das Einspringen und den Grund warum kaum jemand auf 100% eingestellt ist: Die 70%-Stellen werden durch das viele Einspringen fast *immer* zu vollen Stellen. Es ist doch pervers dass das System nur (mit Ach und Krach) noch funktioniert, weil die Pflege so unglaublich *sozial* ist, immer einzuspringen.

    MichevyMichevyVor 2 Tage
  • Super das Ihr Euch diesem Thema annehmt schade das die Politik es nicht merkt wie Ernst es ist arbeite selber in der ambulanten Pflege

    Isolde Schulze KalthoffIsolde Schulze KalthoffVor 2 Tage
  • Ja respekt dad ihr den Job immer noch macht er wird so schlecht Bezahlt da braucht man sich nicht wundern das Personal fehlt arbeiten so hart und werden so schlecht bezahlt dad Ärgert mich.

    LieorDie24LieorDie24Vor 2 Tage
  • Schade das es kein Untertitel gib... Würde es gerne weiter verschicken.

    Steffi WolkjeSteffi WolkjeVor 2 Tage
  • Warum sind es jetzt PLÖTZLICH vermehrt jüngere Patienten, die an Covid19 erkranken? Ende letzten Jahres hat man davon noch GAR nichts gehört und es waren fast ausschließlich ältere. Warum jetzt auf einmal jüngere? Sind es in einem halben Jahr PLÖTZLICH Kinder, oder was geht da ab?

    JenifferJenifferVor 2 Tage
  • Jeder sucht sich letztendlich seinen Job selbst aus.

    Sonja K.Sonja K.Vor 2 Tage
    • Was soll bitte dieser Kommentar? Sind die Pfleger jetzt selbst dran Schuld, dass die Überstunden machen müssen, unterbezahlt und komplett fertig sind nach der Arbeit? Nur weil man gerne Pfleger sein möchte, heißt das doch nicht das man sich wie Scheiße behandeln lassen muss.

      GenodeGenodeVor Tag
  • 👍

    Bla BlubbBla BlubbVor 2 Tage
  • 🙏 1 Jahr Pandemie und an dem personell eh schon maroden system wurde nichts getan. Es wäre schon vorher fällig gewesen, wieso geschieht da nichts, welche petition ist nötig.. . Danke an jeden der diesen Beruf ausführt. Weniger unserer Gelder in mist, mehr in das Gesundheitssystem.

    Katrin nirtakKatrin nirtakVor 2 Tage
  • Krass! Danke für den Beitrag! Bin gerade völligst geflasht und heule, weil mir das Gesagte/ das Beschriebene so extrem nah geht. Vor 10 Jahren bin ich aus dem Beruf raus, weil ich es auch körperlich und psychisch nicht mehr gepackt habe. Danach war ich lang krank, habe es aber geschafft, umzuschulen und arbeite heute wieder Vollzeit - in einem Büro-Job - mit regelmäßigen Arbeits-, Frei-u. Urlaubszeiten, einem guten Gehalt, Urlaubs-u. Krankheitsvertretung...alles Sachen, die für viele meiner Kollegen so selbstverständlich sind. Wovon ich aber weiß, dass sie das eben nicht sind. Das sollten sie aber sein - auch und vor allem in der Pflege! Für das, was da geleistet wird und für diese Verantwortung, müssen die Leute einfach mit anständigen Arbeits-/Lebensbedingungen anerkannt werden! Als im Bericht jemand sagte, dass es Kollegen gibt, die 23 Tage durchgearbeitet hatten, ist mir so vieles durch den Kopf gegangen. been there, done that. Irgendwann fliegt man nur noch auf Autopilot...und brennt dabei weiter aus. Auf der Station, wo ich zuletzt gearbeitet habe, gab es im ganzen Team nur eine Kollegin, die verheiratet bzw. noch mit ihrem Mann zusammen war. Da wurde immer gesagt 'wer weiß, wie lang noch'. Und das ist auch so ein Aspekt, der oft nicht gesehen wird. Pflegekräfte arbeiten wirklich immer! Das hat zur Folge, dass das soziale Leben immens darunter leidet. Ich hatte Kolleginnen, die über den Job auch abhängig wurden (Alkohol oder Tabletten). Einer Kollegin ist der Sohn an einer Überdosis verstorben und sie rief an, um Bescheid zu sagen, dass sie nicht zum Dienst kommen kann. Ihren Heulkrampf werde ich im Leben nicht mehr vergessen. Und wenn danach die PDL nur noch abgeklärt in die Frühschicht-Runde fragt, wer denn jetzt einspringt, weißt du, dass das alles einfach nicht mehr richtig ist. Das ganze System ist kaputt. Du fühlst dich, wie im Krieg, aber um dich herum haben alle anderen irgendwie auch noch Spaß im Leben... Du weißt aber gar nicht mehr, wie das ist. Krankenschwester war wirklich auch mein Traum-Beruf. Und obwohl ich jetzt unter so viel besseren Bedingungen arbeiten kann, vermisse ich diese Menschlichkeit sehr, die den Pflegeberuf für mich so ausmacht. Die zwischenmenschlichen Erfahrungen mit den Patienten. Einfach da sein und zb die Person, die Angst hat oder weint, trösten können. Dableiben und zuhören können, wenn das gebraucht wird, aber auch mit Medis, Technik oder schlichten Verbänden jemanden wieder 'heile' machen zu können. Es gab so viele einzigartige Begegnungen... Oder auch die Team-Arbeit. Geradeaus, menschlich, ungeschönt, aber immer ein riesen Zusammenhalt. Ein krasser Kontrast zu meinem jetzigen Business-Job, wo die 'visibility/performance' das wichtigste überhaupt ist und sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit = professionelles bullshitten zum Handwerk gehört. Ich denke, es ist auf jeden Fall auch eine gesellschaftliche Entscheidung und Verantwortung, ob wir Pflegekräfte mit der Situation allein lassen oder ob wir sie stärken und mithelfen, dass sich was an dieser durchweg katastrophalen Lage verbessert. Dieser Beitrag ist auf jeden Fall schon mal ein guter Push in die richtige Richtung. Danke dafür! ..und sorry für den langen Post.

    mia solalamia solalaVor 2 Tage
  • Super Idee aber schlechte Umsetzung ganz ehrlich ihr hättet mal die harte Arbeit filmen müssen mal eine ganze Schicht zusammen geschnitten. Man sieht sie nur kaffe trinken Notizen machen Pillen sortieren und PC Anmeldungen durchführen das reflektiert nicht die Realität der Pflegekräfte wieder.

    Mandana WeingärtnerMandana WeingärtnerVor 2 Tage
  • Großartig wie ihr eure Plattform nutzt !!

    Yannick SchäferYannick SchäferVor 2 Tage
  • Top!!!! Richtig guuut ! Daaanke! Vielen Dank !!!

    Carolin RCarolin RVor 2 Tage
  • Fridays for Flegers

    Imps MamaImps MamaVor 3 Tage
  • Ging das nicht 7 Stunden? Achso, ist nicht das ganze. - Ich finde wirklich mal, alle Pflegekräfte sollten einfach mal einen Tag nicht arbeiten. Spätestens dann sieht die Regierung, sie MÜSSEN was ändern. Ich würde mit der privatisierung von Krankenhäusern anfangen, also das wieder rückgängig machen. Dann jeden, der/die in der Coronazeit als Pflegekraft sich um Coronapatienten gekümmert hat und allgemein einfach gearbeitet hat das Bundesverdienskreuz geben. Denn das sind Helden und ohne die Pflegekräfte hätten wir viel mehr Tote als jetzt. VIEL mehr. Und fast 80k in einem Jahr sind schon zu viel. - Ja, mir ist klar, dass dann Menschen sterben. Die Regierung reagiert erst bei drei dingen: 1. Geld 2. Katastrophen 3. Tode - Auch wenn die Bedingungen sich verbessern würden, es wird weiterhin Momente geben, wo man als pFlegekraft nach der Arbeit nicht zufrieden ist... Das ist ein Berufsrisiko... - Steuergelder sind unter anderen für den ÖPN/FV, für Schulen, aber auch für Pflegekräfte und krankenhäuser da! Nicht für Großkonzerne, nur weil die den Politikern wer weiß was bezahlen! - Deswegen ist Lobbyismus ein Teil einer vernünftigen Demokratie, aber was wir hier in Deutschland machen ist einfach nur Korruption! Wenn jemand Milliarden an die Regierung für die Pflegekräfte zahlen würde, würde sich direkt was bessern, aber das ist kein Lobbyismus. - Dass seit 2003 Krankenhäuser Gewinnorienteirt arbeiten müssen ist eigentlich ein großes Prblem. Sobald man Patienten hat, die länger bleiben müssen, ist es ein Verlustgeschäft. Man kann diese Leute aber nicht abweisen und viele Krankenhäuser wollen dies auch nicht. Von allen Menschen, die Medizin studieren, sind glaube ich nur 10% maximal darauf aus nur Geld zu machen. Der Rest will Leuten helfen. Wenn sie aber dann Gewinnorientiert arbeiten müssen und dann sogar Leben missachten... Das ist grausam. - Hier kennt man sicher noch Dr. House oder Scrubs. Auch wenn es Fiktion ist und in Amerika spielt, hier ist es garnicht so unähnlich, wenn Patienten zu früh entlassen werden müssen oder man sie nicht behandeln will wegen den Kosten... - Piloten würde man auch nicht ümermüdet fliegen lassen. Genauso ist es ein Risiko um Leben oder Tod, wenn ne Pflegekraft, die Maschinen überwachen muss, übermüdet eher einen tödlichen Fehler macht. - Das wir die erste Welle gut überstanden haben verdanken wir hauptsächlich nur euch, den Pflegekräften! Aber die Politik tut mal wieder so, als hätten die alles richtig und gut gemacht... - ich habe nicht mit geklatscht. Zum einen bekam ich dasm eistens eh nie mit und zum anderen ernährt Applaus nicht. - Bei der Inkubation von Coronapatienten muss ja eine maschine genuutzt werden, für die man ausgebildet sein muss, um diese zu bedienen! Das kann also nicht jeder und wenn sich dann nur eine Person damit auskennt fällt eine Pflegekraft für mehrere Stunden aus, denn das Gerät muss stundenlang überwacht werden.

    Pory02Pory02Vor 3 Tage
  • Ich kann einfach kein Kommentar aufbringen, dem das da gerecht wird. Das ist zu hart. Jeden Tag draußen Klienten zu bedienen, mit unterschiedlichen Karakteren, vor jedem von ihnen den Mundschutz zu tragen, die top alles ignorieren und auch draufhin rumspotten, uns lächerlich machend und wir aber Jeden wie einen/e wie Könige angehen und bedienen sollen, ohne dabei völlig auszurasten und diese direkt anzuknurren .., Das ist schwer. Aber diesen Dienst die Pflegekräfte tun, der Stellt meine Arbeit als Tankwart sehr weit in den Schatten !🙂 Danke für eures so limitloses Aufkommen ✋

    Walter Raimund Fank WiebeWalter Raimund Fank WiebeVor 3 Tage
  • DAS sollten ALLE corona leugner schauen riesigen respekt an die pfleger/innen das sie diese kraft haben obwohl sie selbst kurz vor erschöpfung sind und ihre gesundheit aufs spiel setzen nur um menschen zu helfen egal ob mit corona oder ohne corona EINEN riesigen respekt danke das ihr da seit und menschen helft🙏❤

    technodemyxfan1991technodemyxfan1991Vor 3 Tage
  • Irgendwie muss ich sagen, wäre das Video meiner Meinung nach noch um einiges besser, hätte man sich die tagesbegleitung gespart. Mir persönlich haben die Aussagen viel mehr gegeben als jemandem beim Kaffee trinken oder ständig Hände desinfizieren zuschauen zu müssen. Über eine kompaktere Version würde ich mich freuen. Nichtsdestotrotz ist und bleibt es natürlich ein wichtiges Thema. Ich bezweifle allerdings das es die entsprechenden Politiker auch nur eine Minute lang beschäftigen wird und freue mich schon darauf wenn die dann soweit sind das sie gepflegt werden müssen .😇

    Darquesse 0Darquesse 0Vor 3 Tage
  • Super, endlich wird es bildlich dargestellt. Ich arbeitete auch auf der KMT-Station. Die Situation das wenig Personal vorhanden ist und dass Patienten nicht verlegt wurden, die auf die Intensiv-Station gehörten. Brachten mich an meine Grenzen, der Belastung. Zudem die vielen Tagen am Stück, fand ich gefährlich. Es passierten im Team auch Fehler beim Arbeiten. Die Anrufe im FREI zum Einspringen, so gab ich meinen Traum-Beruf auf.

    Anna ChristophAnna ChristophVor 3 Tage
  • Super

    jonas pfaenderjonas pfaenderVor 3 Tage
  • Vielen vielen Dank für dieses Video! Ich bin selbst pflegebedürftig und unglaublich dankbar, dass es trotz dieser untragbaren Situation Menschen gibt, die helfen. Ich wünsche mir von Herzen, etwas zur Verbesserung beizutragen.

    Leben auf RädernLeben auf RädernVor 3 Tage
  • Ich denke das es so seien wird wie es immer ist. Es muss erst etwas passieren bis etwas geändert wird. Oder besser gesagt viele dinge. Ich danke allen Pflegekräften das sie da sind und ihr bestes geben.

    Professor Doctor SchünemannProfessor Doctor SchünemannVor 3 Tage
    • @Remza Shaku. Ja danke.

      Professor Doctor SchünemannProfessor Doctor SchünemannVor 6 Stunden
    • Denen gehts nicht um respekt vor dem pflegepersonal sondern um die 'corona'propaganda' -was los?!!😷🔥

      Remza ShakuRemza ShakuVor 7 Stunden
  • Wenn mehr Betten und Geräte als dafür zuständiges Personal vorhanden sind, dann weiß sogar ich als Laie, wo hier der Fehler liegt. Nennt man "Mißmanagement". Mit jeder Pflegekraft, die den Job hinschmeißt, reibt sich irgendwo jemand die Hände, weil dann dieselbe Anzahl an Patienten statt von z.B. 200 Pflegern, von da an nur noch mit 199 Pflegern betreut wird. Und da diese Sorte Mensch so gerne hilfsbereit und naiv ihrem Job nachgeht, steigt der Gewinn, wofür sich die Chefetage dann bei der jährlichen Mitarbeiterversammlung selber lobt und von der Belegschaft dafür brav und artig den üblichen Anstandsapplaus erhält. Es gibt im Arbeitsrecht Gesetze, welche auch für jede Klinik gelten! Wer freiwillig Überstunden über das gesetzlich zulässige Maß hinaus kloppt, befördert letztlich nur die Überzeugung der Klinikleitung, dass gar kein zusätzliches Personal eingestellt werden muss. Das ist nun wirklich eigene Dummheit und sollte nicht bemitleidet werden. Anstatt "pseudo-krank" zu feiern, lieber mal mit einem Teil der Belegschaft streiken! Da ist die Zeit deutlich sinnvoller investiert. Und wenn euch jemand erzählt, dass "deswegen" jemand gestorben sei, nur weil ihr gestreikt habt, dann zieht euch den Schuh erst gar nicht an. Denn es ist NICHT EURE Aufgabe, für ausreichend Personal zu sorgen. Nach der Politik zu rufen, wenn es um die Bezahlung geht, zeugt von mangelnder Kenntnis der Arbeitswelt. Die Einrichtungen sind heutzutage überwiegend in privater Hand. Das Aushandeln von Löhnen und Gehältern sowie den zugehörigen Konditionen obliegt hier i.d.R. den Tarifparteien.

    sauermusicDEsauermusicDEVor 3 Tage
  • Wie es für mich ist als examinierte Pflegefachkraft zu arbeiten: ich arbeite im 3-Schichtsystem, also ist es schwierig Kinder zu haben (welche Kita öffnet morgens um 5.30 damit ich um 6 auf der Arbeit sein kann). Am Ende des Monats ist kein Geld mehr auf dem Konto, weil der Lohn beschissen ist. Ich plane keine Freizeit mehr, denn ich muss einspringen wenn jemand erkrankt .Ich komme am Ende meiner Schicht heim und jeder Knochen schmerzt (den ganzen Tag ohne Pause rum rennen, bücken, vorwiegend immobilien Menschen aufhelfen oder umbette oder umsetzte), meine Nerven liegen blank weil Menschen die psychisch erkrankt sind schreien, mir hinterher laufen, nach mir schlagen oder mich gefühlt 100 mal am Tag das Selbe fragen. Ich jeden Tag Angst haben muss rechtlich belangt zu werden, falls mir durch die oben genannten Fakten ein Fehler unterläuft. Ich frustriert bin, weil ich den mir anvertrauten Menschen nicht gerecht werde. Das Alles wäre kein Problem, wenn diese Belastungen finanziell anerkannt, von genügend Personal gedeckelt wäre und die positiven Aspekte somit in den Vordergrund rücken würden : Pflege ist vielfältig und kein Tag ist langweilig Pflege ist anspruchsvoll und mit viel Fachlichkeit verbunden Pflege verbindet Menschen Pflege erfüllt als Beruf und gibt dem Tun einen Sinn. Nur leider geht das Gute und Positive ohne entsprechende Rahmenbedingungen unter. Und Dankbarkeit alleine ist nicht Lohn genug!

    AdrijelAdrijelVor 3 Tage
  • Danke für die Sendung! Vergesst uns bitte nicht wieder wenn alles vorbei ist ! ! !

    niduoe streniduoe streVor 3 Tage
  • Respekt joko u Klaas für die laaaaange Dokumentation um auf diese Missstände zu berichten. Jetzt drücke ich allen die Daumen, das die Politik endlich mal bereit ist etwas RICHTIG zu machen !!! Mehr Mitarbeiter einstellen !!!! Eigentlich bräuchte es das doppelte An Arbeitskräften! Danke allen die in der Pflege es noch schaffen den Patienten ein respektvollen und humorvollen Tag zubescheren und das ohne Verlust an Menschenwürde für den Patienten. Meine PTBS kommt nur durch mangelnde Pflege im KH und ich leide schon seit Jahren daran.

    Kezi06Kezi06Vor 3 Tage
    • Dennoch liebe ich meine Arbeit und die glücklichen Gesichter der Senioren. Und ich gebe nicht auf und mache weiter!!!!

      niduoe streniduoe streVor 3 Tage
  • klar, hier geht es um die Pflege von Menschen. Aber die Arbeitsbedingungen sind fast überall eher bescheiden geworden.

    Dr. RantanplanDr. RantanplanVor 3 Tage
  • Hab’s früher auch echt für leichte Arbeit empfunden. Jetzt bin ich seit fast einem Jahr Praktikantin im Krankenhaus. Dieser Job ist echt nicht leicht Vorallem Momentan gehen wir ziemlich an unsere Grenzen selbst Praktikanten nehmen Arbeit auf sich die sie eigentlich nicht tun müssen. Ich liebe diesen Job doch man wird ab und zu echt ziemlich unhöflich behandelt einem wird vorgeworfen du hast dir diesen Job doch ausgesucht. Doch dabei möchte man nur helfen und wir angemeckert. Dieser Job sollte echt mehr geschätzt werden. Und mehr Dankbarkeit bekommen.

    Julia lyxJulia lyxVor 3 Tage
  • Echt so, die die das alles so runter reden und sich an nix halten, diese bescheuerten Querdenker sind schuld dran, dass hier so viele einfach verrecken und die ganzen Pflegekräfte bald alle aufhören

    Caro FCaro FVor 3 Tage
  • JA dann sollen die Fußballer und Formel 1 Fahrer nur 1500€ im Monat bekommen und den Rest in die Pflege Pumpen !

    Markus ZinöckerMarkus ZinöckerVor 3 Tage
    • Mach dir mal klar wie das Kapitalismus funktioniert. Angebot und Nachfrage... Wenn Menschen bereit sind für Sportveranstaltungen soviel auszugeben, haben die Sportler auch jedes Recht soviel Geld zu verdienen. Man könnte ja mal selbst monatlich 10-20€ an die Pflege spenden anstatt das für Skyabo oder sonstigen Unterhaltungskram ausgeben, aber das will ja auch keiner. Jeder beschwert sich wie wenig die Pfleger doch verdiene, aber keiner ist bereit mal selbst was dagegen zu machen. Dann lieber doch ein neues Paar Schuhe

      GenodeGenodeVor Tag
  • Mehr Geld für alle im Medizin und Pflege Bereich! Jetzt nicht morgen!

    David AllrichDavid AllrichVor 3 Tage
  • Ich bin 24, seit 3 Jahren ausgelernte Gesundheits und Krankenpflegerin und arbeite in einem Altepflegeheim. Die meisten von uns fangen zwischen 5 und halb 6 an, eigentlicher Dienstbeginn ist um 6, und gehen weit nach 15 Uhr, eigentlich 13:30. Wir arbeiten normal nur 7,5 Stunden weil wir an Wochenend und Feiertagen immer 10 Stunden oder Geteilte Dienste arbeiten müssen, zusätzlich arbeiten wir in einer Schaukelschicht, bedeutet Früh und Spätdienst im täglichen Wechsel (Chefetage möchte das so, sie arbeiten es ja auch nicht selbst) Die meisten von unsern Bewohnern sind komplett unselbständig, dennoch müssen wir unsere 80+ kiloschweren leute komplett alleine versorgen. Wenn wir glück haben hat jemand zeit uns bei den aggressiven zu helfen. Blaue Flecken, Kratzer, teilweise auch Bisse sind nicht besonders selten wenn man mit dementen arbeitet und das alleine. Ich für meinen teil kann nicht mehr schlafen. Das Video ist gut danke dafür, aber leider zeit es nicht den stress mit dem wir täglich umgehen müssen und den haufen an zuvielarbeiten der trotzdem getan werden muss. Die gespräche sind allerdings sehr gut. Und an alle die dankbar für die Pflege ist, ändert was. Geht für uns auf die Straße den wir dürfen es nicht.

    Le SayoLe SayoVor 3 Tage
  • Größten Respekt an die Pflegekräfte ❤ Was sie 24 /7 für uns tun Leider interessiert es die Politik einen...... ..... Dreck die Politik interessiert es nicht Das Pflegenotstand ist Die Politik Sagt zwar es wird was ändern aber es hat sich nichts geändert Politik wann geht das in euer Hirn Die Pflegekräfte sind am Ende Wenn sich nichts ändert wird es bald Eine Pflege Katastrophe geben !!!!!!!!!!!

    The NürburgringringmanThe NürburgringringmanVor 3 Tage
  • was ich mit am schlimmsten finde, ist, wenn immer so getan wird, als geht es hier nur um lohn - der notstand wird sich nicht mit höherem gehalt beheben lassen, der ganze personalschlüssel muss mit allen verfügbaren politischen mitteln beeinflusst werden. die krankenhäuser müssen verpflichtet sein dazu, mehr stellen anzubieten, die politik muss es umsetzbar für sie machen. es muss gesamtgesellschaftlich die message durch alle schulen etc gehen, dass wir MASSIV was ändern wollen und dass es nicht mehr so sein wird, wie jetzt, wenn sie sich entscheiden, diese stellen zu besetzen. und wie die leute im video schon sagen es muss viel mehr interessenvertretung geben für die pflege. und wir können auch nicht cdu wählen und dann sagen "schade schokolade schwieriges thema", die cdu hat ihre chancen gehabt. ich sag gar nicht, dass ich einer bestimmten anderen partei total traue oder so und fände das auch unrealistisch, aber auf jeden fall brauchen wir einen machtwechsel. und am ehesten bewältigen könnten es dann die parteien, dei sich sozialparteien schimpfen - deren prioritäten liegen etwas anders, als die von fdp und co, die nur auf den zug aufspringen, weil sie wissen, dass alles andere nicht zeitgemäß wäre; es gibt parteien, die seit jahrzehnten versuchen, auf themen wie klimawandel, pflegenotstand, soziale ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, und die brauchen eine chance, sich zu beweisen. (ich hafte nicht für die wahrscheinlich frustrierenden koalitionsverhandlungen zwischen cdu und grünen, da war ich - und ich bin grünenmitglied - 2017 selber sehr enttäuscht, aber irgendwas muss man versuchen. ich selber werde wahrscheinlich die linke wählen dieses jahr. nicht perfekt, ich weiß, und etwas utopisch drauf warn sie schon immer, aber wenigstens will wer utopisch drauf ist, sich auch mal trauen, was anzuzetteln. die grünen finde ich aber auch nach wie vor einen versuch wert, gerade weil sie dieses jahr eine reelle chance haben)

    vvvvVor 3 Tage
  • Für kein Geld der Welt könnte ich das machen. Nach einer Woche würde ich weglaufen. Ich bin so dermaßen wütend auf die Politikerpfeifen und darauf, dass diese , im Verhältnis, handvoll Querdenker noch immer demonstrieren dürfen und mediales Gehör finden, obwohl der Großteil der Bevölkerung alles versucht, um diese Scheiße durch zu stehen.

    BollerkotzeBollerkotzeVor 3 Tage
  • Wo ist die ganze Folge hin ??????!

    KillYaCeeKillYaCeeVor 3 Tage
  • Ich weiß wie es da ist und dennoch kommen mir die Tränen. Ich kann einfach nicht verstehen wo das Problem ist. Alle schauen weg, jeder ist sich selbst am nächsten um am Ende bezahlen wir alle dafür. Einfach ist es für niemanden, aber ausbaden muss es das Pflegepersonal. Seit Jahren!

    LoretakerGamingLoretakerGamingVor 3 Tage
  • Selbst der stille Protest über Krankmeldungen, wenn wirklich keiner mehr aus dem Team Ausfälle kompensieren kann, ändert nichts an der Stellenplanung. Stattdessen wird der einzelne ausgefragt, warum er die Arbeit nicht mehr schafft. Zudem wurden wir ausdrücklich aufgefordert, eine Krankmeldung zu überdenken, da dann ggf. eine Honorarkraft kommen muss, die viel mehr Geld kosten würde.

    Hamster BackeHamster BackeVor 3 Tage
    • ​Verfickte Scheiße nochmal! Warum kann denn nicht wenigstens mal das Problem der Gehälter mit einer entschlossenen politischen Aktion abgeräumt werden? Gesetz her...die verdienen ab nächsten Monat alle mindestens 4.500 € brutto...Pflegeversicherung 0,2% hoch...aus die Maus! Woran scheitert das denn? Das muss doch auch für die Politik einfach sein umzusetzen!? Jeder sieht das hier offensichtlich komplettes Marktversagen vorliegt. Und wir haben doch alle geklatscht...und wir wollen doch alle das unsere Eltern anständig gepflegt werden...und wir haben doch alle Angst später von jemandem gepflegt zu werden der 36 Stunden auf den Beinen war und uns Gott weiß was auf die Spritze aufzieht, weil er schon nicht mehr geradeaus schauen kann. Da wären doch 0 Widerstände zu erwarten für die Politik. Wo ist das verfickte Problem?

      Mathias LercheMathias LercheVor 11 Stunden
  • In der Pflege steht sowas an der Tagesordnung, es ist schön das Joko und Klaas hier aufzeigen welche Folgen es hat in so einem Beruf tätig zu sein. Es gibt genügend schöne Momente und es arbeiten tolle Menschen in dem Beruf, oft im guten Klima, oftmals Wissen die wenigsten jedoch wie mit solchen Situation umgegangen werden soll und man hört oft den Satz „der macht das halt bei jedem“ mal ein Grabschen hier, perverse Aussagen da. Das „akzeptierte Handeln“ kommt oft von Pflegekraftkollegen die lange im Beruf sind und sich traurigigerweise daran „gewöhnt“ haben, das Bewohner übergriffig werden. Junge Kolleginnen und Kollegen, frisch aus der Lehre, kann dies direkt ein Schlag ins Gesicht sein und wenn einem derartiges passiert und man hat niemanden, dann fühlt man sich alleine, so wie noch nie in seinem Leben. Selbst meine beste Freundin ist nach einem Autounfall im Wachkoma, seit Jahren im Pflegeheim. Man hat Gedanken, man weiß was oftmals abgeht und die Ängste bleiben durch das erlebte. Viele Patienten können sich körperlich nicht wehren und man hört auch von Pflegern Dinge, Dinge die Patienten brechen können. Es ist eine gefährliche Welt in der wir leben. Wenn einem etwas komisch vorkommt, sprecht Leute an und unterstützt Betroffene. Nur so können wir etwas ändern.

    DjinhiDjinhiVor 4 Tage
  • Wait a MINUTE METIN DOGRU ist der nicht auf Tik Tok??:DDDD RESPEKT AN EUCH ALLE!

    Purring KatarinaPurring KatarinaVor 4 Tage
  • Guter Beitrag 💪 noch besser wär knapper und mehr Leute erfahren davon, evtl besser fundierte Belege/Statistiken.

    HusoHusoVor 4 Tage
  • Ich bin seit 10 Jahren in der Pflege und leider ist es immer noch so, man wird im frei angerufen weil wieder Personalmangel ist, man muss 9 - 12 Tage durch arbeiten ohne frei, kann seine Überstd. fast gar nicht nehmen. Ich finde das ist einfach nicht was für den Beruf spricht, da rede ich erst gar nicht vom Gehalt oder Urlaub. Es muss sich ändern, auch die ganz oben sitzen müssen irgendwann gepflegt werden und möchtet ihr liebe Politiker eine Mitarbeiterin haben, die schon 12 Tg am arbeiten ist und Körperlich am ende?? Und der es dann leider schon scheiss egal ist was euch traurig macht, weil sie einfach ausgebrannt ist. Ich hatte schon 2x einen Burn Out wo nichts mehr ging. Dennoch liebe ich meine Arbeit und die glücklichen Gesichter der Senioren. Und ich gebe nicht auf und mache weiter!!!!

    Susanne N.Susanne N.Vor 4 Tage
  • Es liegt nur ans uns, was aus dem Land und den Menschen wird... Wenn wir, jeder von uns, schweigen, wird NIX gutes draus...

    SheSheVor 4 Tage
  • Nur 15 Minuten Zeit und so viel nutzloses Geschwätz! Die Lage ist dramatisch, ja! Aber dieser armselige Beitrag wird den Kolleginnen nicht gerecht. Schade um die vertane Chance.

    TieschermausTieschermausVor 4 Tage
  • 15 Jahre in der Pflege, 8 Jahre auf Intensivstationen. Letztes Jahr nach der ersten Covidwelle, hat mir mein Körper dann gesagt: " Es reicht!" Ich habe das getan, was einer der schwersten Schritte war, den ich je getan habe. Ich habe meine Job gekündigt und mein Team, mitten in einer Pandemie, verlassen und bin einen wesentlich entspannteren, für mich, meine Gesundheit und mein Seelenheil verträglicheren Job gewechselt. Jede, der 9000 Pfleger*innen die 2020 die Pflege verlassen haben, haben das wahrscheinlich mit ebenso schwerem Herzen getan wie ich. Niemand lässt sein Team gerne im Stich, vorallem, wenn man ein gutes Team hatte. Es läuft schon seit Jahren nicht gut in der Pflege. Schon als ich meine Ausbildung damals begonnen habe stand es nicht gut um die Pflege.... Jedem, der in der Pflege arbeitet kann ich nur eines sagen: Werdet egoistisch. Verliert euren Altruismus, denkt an euch selbst und priorisiert euch selbst. Und wenns nur für einen Tag ist. Wenn ihr dann feststellt, wie viel bei euch falsch läuft, schaut euch um. Sucht nach Alternativen. Abseits vom Bett, weg aus dem Mühlstein, der euch kaputt macht... Allen die Bleiben: viel Kraft. Eure Reserven sind leer, das weis ich. Denkt an euch, und geht, wenn ihr Frei habt, eventuell endlich mal nicht ans Telefon und springt ein....

    Henry PrideHenry PrideVor 4 Tage
    • 👍

      Dina FöschDina FöschVor 4 Tage
    • wie wertvoll unsere Arbeit ist

      opzz xsinopzz xsinVor 4 Tage
  • Soll man das Video jetzt liken oder disliken...

    Ba stiBa stiVor 4 Tage
    • Corona schlecht! Durch Corona ist die Pflege enorm in den Fokus gerückt & es wurde wieder mal deutlich , wie schlecht die Bedingungen sind. ⁣ Ich hoffe, dass die

      opzz xsinopzz xsinVor 4 Tage
  • Jedes mal wenn ich sowas sehe, bin ich froh, dass ich mich damals dagegen entschieden habe diesen Beruf zu lernen. Dabei wäre es selbst heute eigentlich noch mein Wunschberuf. Aber ich verdiene am Schreibtisch doppelt so viel Geld ohne psychisch kaputt zu gehen.

    Dirty HenriDirty HenriVor 4 Tage
  • Bei allem Respekt, gebt diesen Menschen mehr Geld. Bitte das würde so helfen. Jemand hat mir mal erzählt, er würde gerne Pfleger werden, aber es ist zu schlecht bezahlt. Lieber Staat, wieso zwingt ihr euer Personal den Beruf zu verlassen durch zu wenig Geld und Überforderung/Stress?

    VampauliVampauliVor 4 Tage
  • Ganz Stark! Größten Respekt an alle Pflegekräfte! und auch Stark von euch das Ihr sowas macht genau sowas Brauchen wir! 🙏❤️

    ONYXONYXVor 4 Tage
  • Ich habe selbst in meiner früheren Jugend überlegt, ob ich eine Ausbildung zur Pflegekraft machen soll. Hab mich aber gefürchtet, dass es zu wenige gibt und dass ich es nicht verkraften werde unter so einem Druck zu arbeiten. Später habe ich mich umentschieden. Finde immer noch, dass es so schade ist, dass die Arbeitsbedingungen meine Wahl so stark beeinflusst haben... Ich erweise den höchsten Respekt allen Pflegekräften, die so eine tolle Arbeit leisten.

    Elena MorgenElena MorgenVor 4 Tage
  • Danke !!!!!

    a nna nnVor 4 Tage
  • Danke !❤

    Julia BergerJulia BergerVor 4 Tage
  • Es muss so viel mehr getan werden, um Menschen zu unterstützen, die diesen Beruf wählen. Der Beruf muss besser bezahlt werden, wir brauchen viel mehr Pflegekräfte für Patienten. Danke, für diesen Film. Solche Formate gehen in die richtige Richtung! Toll, dass pro7 sich dazu entschieden hat, Danke an Joko und Klaas.

    Simone KienastSimone KienastVor 4 Tage
  • und morgen wieder vergessen kappi

    Don PaiserDon PaiserVor 4 Tage
  • Ich bin selbst Altenpflegerin seit knapp fünf Jahren jetzt. Wir haben im Normalfall 63 Bewohner in der Einrichtung und arbeiten morgens zu 6, Abends zu viert und nachts zu zweit. Das ist für Bundesweite Verhältnisse ein wirklich guter Schlüssel. Aber selbst bei diesem Schlüssel gehen viele Sachen am Tag unter. Hier vergisst man was im PC einzutragen, da wollte man noch Einlagen hinbringen, hier hatte man versprochen nochmal die Fingernägel zu schneiden, etc. Am Ende des Tages fährt man nach Hause und ist einfach nur unzufrieden. Ich würde gerne die Zeit haben um auch mal seelsorgerische Gespräche zu führen (gerade durch die Coronazeit, zeitweise besuchsverboten und nun eingeschränkten Besuchsverboten) leiden viele an Depressionen. Die Pflege hat nur leider nicht die Zeit den Bewohnern das zu geben was sie brauchen, offene Ohren, Trost, etc. Die Stimmung ist dementsprechend. Ende vergangenen Jahres hatten wir dann einen Ausbruch und haben leider auch Bewohner verloren. Wir wurden natürlich alle regelmäßig getestet und es war schnell klar, dass es von Angehörigen gekommen sein muss, da keiner von der Pflege oder Betreuung betroffen war. Trotzdem wurde gegen uns auf der Straße gehetzt. Eine Kollegin sogar angespuckt. Wir waren die Bösen, weil wir mit infizierten Menschen Kontakt hatten. Das war bedrückend. Auch als die Pflege aus der Quarantäne entlassen war, habe ich mich nicht getraut im Ort einkaufen zu gehen. Der Ausbruch hat unser Team so mitgenommen, dass es nun nur noch Streit gibt, weil einfach alle ihre Grenzen maßlos überschritten haben. Einige haben sogar gekündigt wegen der Stimmung, was diese nur noch mehr belastet hat. Ich gehe mit Bauchschmerzen zur Arbeit. Habe zeitweise wochenlang Migräne gehabt und wusste, ich kann mich nicht krank melden, weil sonst meine Bewohner ohne Betreuung wären. Ich würde mir so sehr wünschen, dass ich die Zeit hab mich auch mit Bewohnern zu unterhalten, Zeit zum Anreichen von Essen und Trinken (ohne Unterbrechung), Zeit bei einem Sterbenden zu sitzen, Zeit für die PC arbeiten, Zeit ohne immer vertrösten zu müssen auf später und wenn ich nach Hause komme Zeit zum Abschalten, Zeit für mich und meine Famile, Zeit und Energie für Sport, Zeit für Hobbies, einfach Zeit zum Atmen. Pflege hat in Deutschland leider schon seit Jahrzehnten nichts mehr mit Würde zu tun, sowohl auf der Pflegenden, als auch auf der zu Pflegenden Seite.

    JellophienaJellophienaVor 4 Tage
    • Möchte ich wissen welche Pflegegrade eure Bewohner haben? Wie viele von ihnen Unterstützung bei der Pflege, beim Essen und Trinken, bei der Mobilisierung brauchen? Wie viele sturzgefährdet, dekubitusgefährdet sind? Ob es auch demente Bewohner gibt? Wenn ich von einer 7 Stundenschicht ausgehe (Pause für Pflegeperson schon abgezogen) sind das 420 Minuten. Wenn jede Pflegeperson sich um durchschnittlich 10 Bewohner kümmern muss, bleiben pro Bewohner im Frühdienst 42 Minuten. 42 Minuten für die komplette Morgenpflege, für eventuelle Prophylaxen, für Frühstück und Mittagessen, für Toilettengänge, für das anreichen von Getränken, um die Menschen von A nach B zu begleiten, um als Pflegeperson selber von A nach B zu kommen, für die Dokumentation. Das ist ein Gehetze und zwar nicht nur für die Pflegenden, sondern besonders auch für die Bewohner und für beide Seiten unzumutbar!

      cheeky1306cheeky1306Vor 3 Tage
  • Der Ralf Berning klingt wie Sido :D Grüße aus der Pflege :)

    LootenantLootenantVor 4 Tage
  • Wahnsinns Beitrag. Vielen Dank an alle die diesen Beitrag möglich gemacht haben. Erstmal fand ich es hoch interessant mal wirklich hautnah solch einen Alltag so in dieser Form miterleben zu können. Wann kann man schon mal so in einen Beruf reinblicken. Mega großes danke !! An die die es möglich gemacht haben, an das liebe Team aus Münster die gesagt haben ok das machen wir und die Patienten die dem zugestimmt haben. Auch wünsche ihnen alles erdenklich gute !!! Ich hoffe so sehr, dass dieser super hochqualifizierte Beitrag Gehör findet und das sich grundlegendes ändert. Ich möchte nicht irgendwann, wenn es sein muss, nicht mehr ordentlich versorgt werden oder nur noch in gehetzte Gesichter blicken wenn ich oder andere Hilfe benötigen. Ich hoffe, dass die Ärzte, Pfleger etc ihren Beruf wieder aus Leidenschaft ausüben können und jedem Patienten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern können weil sie mehr Rückhalt bekommen. Toller Beitrag ich habe ihn sehr sehr gerne und interessiert verfolgt. Danke

    TheSimiSunnyTheSimiSunnyVor 4 Tage
  • Das wird ein höchst kontroverser Beitrag, aber ich sehe für euer Leid ansich nur einen Weg liebe Ärzte und Pfleger, die unter der Erpressung, Korruption, Skrupellosigkeit und Ignoranz der Bundesregierung leidet. Die Situation ist ja wie folgt: Die Regierung nutzt eure liebe zu den Patienten und Liebe zum Beruf aus. Sie spekuliert darauf, das was auch immer passiert, ihr tut was auch immer verlangt wird... . Dies ungeachtet der Arbeitsbedingungen, Kantenschichtplänen und Gehalt. Ihr werdet als selbstverständlich angesehen und diese Regierung stützt sich schon seit Jahrzehnten auf euren Schultern ab, wohlwissend, das ihr euren Dienst egal was passiert, weiter leisten werdet. Auf eure körperliche und seelische Gesundheit wird nett gesagt " geschissen" Daher mein Aufruf! Zieht eure Schulter weg, lasst die Politik auf die Schnauze fallen und verweigert die Arbeit. Lasst das Gesundheitssystem zusammenbrechen, stellt eure Forderungen, dreht den Spieß um und schiebt den schwarzen Peter der Regierung zu. JETZT ist der Zeitpunkt eure Forderungen und Bedingungen durchzudrücken, denn jetzt in der Pandemie, unter der ihr tagtäglich zu kämpfen habt, ist eure Macht am größten. Zeigt der Politik, das ihr nicht emotional erpressbar seit Zeigt der Politik und Bevölkerung, das ihr unabdingbar seid und ihr am längeren Hebel sitzt. Wenn ihr jetzt streikt und den Dienst verweigert, könnt ihr für euch und zukünftige medizinische Pfleger bessere Arbeits und Gehaltsbedingungen schaffen. Wenn ihr JETZT die Pandemie abwartet, die Zeit, in der die Politik am abhängigsten von euch ist, dann verliert ihr das Druckmittel und ALLES wird zukünftig so weiter gehen wie immer. Ärzte und Pfleger!! Ihr seid nicht selbstverständlich und seid nicht verpflichtet dies weiter zu erdulden. Lasst euch kollektiv krank schreiben, bleibt zuhause und somit erzwingt ihr eine nachhaltige Revolution des Gesundheitswesens.

    Dennis MullerDennis MullerVor 4 Tage
    • @cheeky1306 Natürlich ist es Wunschdenken. In der Tat, das wäre nen Anfang. Zumal sich die Leute auch nicht schämen sollten sich ohne schlechtes Gewissen krankschreiben zulassen, anstatt wegen emotionaler Erpressung oder "Gruppenzwang" bis 5 nach 12 warten. Daumen hoch für deinen Einwurf.

      Dennis MullerDennis MullerVor 3 Tage
    • @Dennis MullerIch denke, du weißt selber, dass deine Idee utopisch ist. Es wäre ja schon ein Anfang, wenn sich nicht so viele Kollegen/Kolleginnen emotional erpressen ließen. Wenn sie nicht immer wieder in ihrem frei einspringen, wenn sie krank sind zu Hause blieben und sich kein schlechtes Gewissen einreden ließen.

      cheeky1306cheeky1306Vor 3 Tage
    • @cheeky1306 Nein, aber das rechtfertigt immer noch nicht objektiv die emotionale Geiselhaft, welche die Bundesregierungen seit Jahrzehnten angewendet haben. Ich kann nur sagen... Schreibt euch kollektiv krank, gebt der Bundesregierung einen gewaltigen Denkzettel, erzwingt euch die gewünschten Arbeitsbedingungen und Löhne... 2 Wochen Krankstreiken reichen völlig für diese Revolution. Ggf reichen auch schon 3 Tage um eure Wünsche zu erstreiken, denn unsere liebe Bundesregierung ist auch erpressbar😛

      Dennis MullerDennis MullerVor 3 Tage
    • @Dennis Muller Ich vermute einmal, dass sie keiner Arbeit nachgehen, bei der sie für die Gesundheit oder das Leben von Menschen verantwortlich sind?

      cheeky1306cheeky1306Vor 4 Tage
    • @cheeky1306 Dann haben sie nen guten Grund. Ist ihr gutes Recht sich kollektiv krankzuschreiben....

      Dennis MullerDennis MullerVor 4 Tage
  • Meiner Meinung nach reicht es nicht nur aus dem Pflege - und Krankenhauspersonal unsere Anerkennung und Mitgefühl zu zeigen. Sondern es MUSS sich grundsätzlich etwas ändern. Es kann nicht sein, dass man mit minimalem Einsatz an Personal für eine Vielzahl an Patienten verantwortlich ist. Unser Gesundheitssystem hat sich in den letzten 30 Jahren in keinster Weise verbessert. Ganz im Gegenteil. Und deshalb finde ich Reportagen wie diese, und seien sie noch so kurz, so extrem wichtig und richtig. Nur, es muß seitens der Politik endlich etwas geändert werden. Nicht morgen , nicht nächste Woche sondern Jetzt. Sofort. Die Würde eines JEDEN Menschen ist UNANTASTBAR.

    Chris KrahnChris KrahnVor 4 Tage
  • Gutes Video, gehe voll konform und finde es richtig, das das Thema nicht von der Bildfläche verschwindet. ABER.... Wieso geht es nur um die Pflegekräfte? Fast alle Jobs (in denen kein Schlips getragen wird) sind mehr oder weniger systemrelevant. Wieso nur auf die Pflegekräfte versteifen? Nur weil sie gerade besonders stark belastet sind? Sind Putzfrauen, Polizisten, Fabrikarbeiter am Band, Essensauslieferer usw. weniger (oder immer) weniger belastet als Pflegekräfte? Wieso werden nicht einfach alle Menschen für ihren Job so gut bezahlt, das sie ihren Job wieder gerne machen und sich zur Gesellschaft (Gemeinschaft?) zugehörig fühlen??

    DarkyDawnDarkyDawnVor 5 Tage
    • @johnny blue Es gibt nicht die eine Lösung, die irgendjemand herbeizaubern kann... Was sich ändern muss, ist der Mensch selbst. Weg vom Konsum, vom Materialismus, hin zu einer Symbiose mit der Natur und dem Planeten. Jeder bei klarem Verstand, der einigermassen regelmässig das Weltgeschehen verfolgt, sieht, das dieses System keine Zukunft haben kann... Es gibt bis jetzt kein anderes, tolles System, das ich dir nahelegen kann, weil noch nie wirklich andere Systeme ausprobiert wurden. Seit tausenden Jahren gibt es Geld und damit Macht und damit arm/reich, egal ob man es Kapitalismus, Kommunismus oder Sozialismus nennt... Funktioniert es mit Geld/Macht, gibt es immer arm/reich, ganz egal welchen Namen man dem System gibt. Du selbst hast eine kleine begrenzte Macht, die Zukunft zu ändern. kauf nicht jeden Scheiss, nur weils ihn zu kaufen gibt. Überlege immer, brauch ich dieses Ding wirklich? So wirklich richtig?? Oder eher nicht, wirds meist eh nur dumm rumstehen? Oder wird es einfach nur gekauft, um das System arm/reich am Laufen zu halten, indem viel mehr Güter als nötig produziert und verkauft werden müssen? Muss ich verreisen? Obwohl Ich weiss, wie schädlich Flugzeuge für die Umwelt sind? Reicht es mir wirklich nicht, in eine schöne Ecke Deutschlands zu reisen, und von anderen Kontinenten reichen dann Dokus im Fernsehen? Noch vor ein paar Jahrzehnten stellte sich diese Frage den Menschen gar nicht, und deshalb hatten die meisten auch kein "Fernweh", das heutzutage allen von den Reiseunternehmen eingeredet wird. All das dient nur dazu, einen Kreislauf von Konsum am Laufen zu halten, ohne den die Wirtschaft und damit die Geldmaschinerie der Reichen kollabieren würde. Und damit abschließend wieder zurück zu den Pflegekräften: Ihre schlechte Bezahlung und die zu große Belastung ist eines von zigtausenden Problemen, die der Kapitalismus ständig hervorbringt. Löst du eines dieser Probleme, haben sich woanders längst 3 neue Löcher aufgetan... Dann ist ein anderer Job viel zu schlecht bezahlt oder unterbesetzt, oder viel zu wenig Geld für die Schulen da, oder zuviele Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe blasen zuviel Dreck in die Luft... oder zuviel Nachfrage nach Weidefläche zerstört den Dschungel usw und so fort... Also, was bringt es, die nächsten zigtausend Jahre mühsamst Loch für Loch eines System zu füllen, das ständig neue Löcher produziert? Genau, es bringt nichts. Und nebenbei geht noch die Welt vor die Hunde, und dann bringt auch niemandem mehr 2 Euro mehr die Stunde irgendetwas.... Wer also mehr Gerechtigkeit will, muss einfach aufhören, dieses ungerechte und ins Verderben führende System zu unterstützen, und wenns nur im Kleinen mal hier, mal da ist. Denn eine Freiheit hat der Mensch zum Glück noch, wenn auch sonst nicht mehr viel: Er kann noch entscheiden - kaufe ich oder nicht. Aber das führt alles eh schon viel zu weit und ich schweife immer wieder viel zu sehr ab ;D

      DarkyDawnDarkyDawnVor 4 Tage
    • @DarkyDawn also was ist dann deine Lösung?

      johnny bluejohnny blueVor 4 Tage
    • @johnny blue Schöner Gedanke, würde am Ende aber nichts anderes sein als jetzt Hartz4... nur eben ohne Grundgesetzverstöße durchs Amt. Nehmen wir an, ein Hartz4-ler bekommt jetzt ca. 800 €, mit dem Grundeinkommen plötzlich 1.200 €... so schnell kannst du gar nicht gucken, wie die Miete, Strom, Telekommunikations- und alle sonstigen Preise nach oben schnellen... Würde kein Jahr dauern, bis man mit 1.200 € pro Monat wieder keine Wohnung findet, die man sich noch leisten kann... Auch hier ist die Lösung nicht, an einem Symptom herumzudoktorn, sondern die Wurzel des Problems in Frage zu stellen: den Kapitalismus. Denn dieses System funktioniert nur, indem es Menschen in arm und reich einteilt. Und existiert auch nur aus diesem einen Grund, wenn man es ganz grob zusammenfasst. Die Reichen finden immer Wege, arme Menschen zu "produzieren", über die sie die Macht haben. Das lösen weder Grundeinkommen, noch 2 € mehr die Stunde für eine Berufsgruppe. Und die noch größeren Katastrophen wie Klimawandel, die breits erkennbar auf dem Planeten wüten, haben ebenso alle den Ursprung im Kapitalismus und dem einhergehenden maßlosen (und zumeist nutzlosen) Konsum. Nimm Joko und Klaas. Toll, wie sie sich für die Pflegekräfte einsetzen. Trotzdem sind sie in den Augen eines Hartz4-Empfängers oder Geringverdieners reiche Menschen, die im Zug wahrscheinlich 1. Klasse fahren (wenn nicht, entschuldige ich mich schonmal bei den Beiden und nehme für das Beispiel irgendjemanden, der es tut ^^) im fast leeren Abteil, während unten die "minderwertige" Kundschaft wie im Viehwaggon zusammengepfercht ist. Sie werden wie die meisten Menschen sowas nicht hinterfragen, weil es eben "normal" ist in diesem System. Aber ist es wirklich normal? Ist es normal, einen 80jährigen unten stehen zu lassen, weil er arm ist, während oben in der 1. Klasse ein ganzes Abteil leer steht? ...Genau, ist es nicht. Das ist nicht normal. Wie man es nennt... unnormal, ungerecht, pervers...is am Ende auch ganz egal. Aber arm und reich ist nicht normal. Das ist nicht der normale und gesunde Zustand einer Gesellschaft und kann sowieso nie der Zustand einer funktionierenden, zufriedenen Gemeinschaft sein.

      DarkyDawnDarkyDawnVor 4 Tage
    • @DarkyDawn also allgemeines Grundeinkommen?

      johnny bluejohnny blueVor 4 Tage
    • ​@johnny blue Oder man könnte das Problem an der Wurzel packen... einige hundert weitere Male und Jahrhundertelang für alle anderen schlecht bezahlten Jobs nochmal die Diskussionen und Aufrufe wiederholen (falls all diese Jobs das "Glück" haben sollten, mal so überbelastet zu sein, das sie es in die Medien schaffen) erscheint mir wenig sinnvoll. Die Hermes Fahrer waren auch schonmal kurz in den Medien... Die Amazonmitarbeiter auch immer mal wieder... vielleicht auch die Leute in der Fabrik, die Klopapierpapier herstellen oder Rasierklingen oder sonstwas usw und so fort... frag dort mal nach, was sich verändert hat. Und die haben schon seit sehr vielen Jahren mehr ihre "Corona-Katastrophe" in Sachen Überbelastung und schlechter Bezahlung. Juckt das Joko und Klaas genauso? Oder die Pflegekräfte? (bestellen Pflegekräfte deswegen so wie ich konsequent nichts bei Amazon?) Wenn Polizisten mit zig Überstunden von Coronaleugnern angepöbelt und bespuckt werden, juckt das die beiden Herren genauso? Was macht die Pflegeberufe so außerordentlich viel wichtiger als all die anderen Berufe? Weil man irgendwo anfangen muss?? Das wäre auch die Antwort eines Politikers, der das Grundproblem an sich überhaupt nicht sieht kann (oder möchte).

      DarkyDawnDarkyDawnVor 4 Tage
  • UND MAL WIEDER EIN BEITRAG ÜBER DIE PFLEGE.... Die Plattform DEhave nutze ich nun bereits seit Jahren, jedoch schreibe ich sonst wirklich NIE Kommentare. Ich als Heilerziehungspfleger, einer Berufsgruppe die meist vergessen wird, frage mich UND JETZT ? Netter Gedankenanstoß an die Bevölkerung, jedoch ändert sich trotzdem nichts... Ich möchte mich nicht beschweren über Gehalt und Arbeitsumstände, man liegt im Gutbürgerlichen Durchschnitt und hat nicht prinzipiell das Gefühl zu wenig zu verdienen oder zu hart zu arbeiten. Jedoch geht mir die Laier bereits seit meinem frühen Kindesalter in den Medien auf den Nerven. Wir haben jetzt über Jahrzehnte festgestellt, dass man das Gehalt ruhig mal anständig erhöhen sollte, um den doch stressigen Berufsalltag zumindest in der Freizeit durch eine gewisse Finanzielle Freiheit auszugleichen wie es doch so vielen anderen Berufsgruppen möglich ist. Auch wissen wir seit Jahrzehnten das es viel zu wenig Personal für viel zu viele Hilfebedürftige gibt, doch irgendwelche Personalschlüssel und Kalkulationen bestimmen, wie viel Aufmerksamkeit (bestimmt durch zu wenig Personal im Dienst) ein einzelner zur Verfügung bekommt. In meiner Ausbildung und Studium habe ich unzählige Pädagogische Ansätze kennengelernt, welche in der Praxis aus genau diesem Problem nicht umsetzbar sind. Und das ist nur ein weiteres Beispiel warum das Problem" Pflegenotstand" mal ausgiebig Diskutiert werden sollte. Da hört man schon ständig von jedem Hans und Kunz" Na das was du da Beruflich machst, könnte ich aber nicht", worauf man jedes mal Antwortet "Ist gar nicht so schlimm". Und trotzdem kommt nicht mal einer auf die Idee die mittlerweile fast ausgerottete Berufsgruppe der Pflege, aber auch alle anderen Berufsgruppen die in diesem Zusammenhang stehen vernünftig zu besolden, um wenigstens aus diesem Grund einige an diesen Beruf zu binden. Als einzelner hat man leider nur die Chance auf einen riesen Skandal mit anschließender Popularität in den Medien zu warten, um solidarisch gegen mein persönliches anliegen vorzugehen. Doch im normalen Alltag wird´s wohl eher dabei bleiben, das ich kaum Aufmerksamkeit bekomme, jedoch trotzdem mit einem lächeln zur Arbeit fahre und meinen Beruf gerne ausübe. Zum Schluss noch ein bisschen Heulerei... Man erinnert sich an den 1. Coronabonus für Pflegekräfte der ausgeschüttet wurde, 1500 Euro für Vollzeitarbeitende. Dieser Bonus wurde meiner Branche nicht zugesprochen, der Grund dafür ist mir leider nicht bekannt. Einige Zeit später wurde über einen 2. Coronabonus gesprochen, diesmal allerdings 600 Euro für Vollzeitarbeitende. Diesmal auch an meine Branche. Da meine Grundeinstellung oftmals lautet" Und warum ich nicht?" frage ich mich, warum ich bei der 1. Zahlung nicht als Pflegekraft anerkannt wurde, bei der 2. allerdings doch ? Die Plattform DEhave nutze ich nun bereits seit Jahren, jedoch schreibe ich sonst wirklich NIE Kommentare. Viele Dank für die Aufmerksamkeit, über weitere Meinungen würde ich mich freuen.

    dudo1995dudo1995Vor 5 Tage
  • An die Kollegen*innen: Ihr seid die Geilsten! ♥️ Ich versuche meistens die positiven Seiten der Krankenpflege zu betrachten, aber auch bei uns im KH gibt es oft Horror-Dienste. ⁣ Dienste bei denen du irgendwann am liebsten einfach nur weinen würdest & frustriert Nachhause gehst. ⁣ Frustriert, weil du der alten Dame nicht den Wunsch erfüllen konntest ihre Haare zu waschen. ⁣ Frustriert, weil du dem Patienten sagst du kommst in 2 Minuten wieder & es nicht schaffst, weil immer etwas anderes dazwischen kommt. ⁣ Frustriert, weil du einem Sterbenden Menschen nicht die Hand halten konntest & er alleine gehen musste. ⁣ Frustriert, weil du alle Menschen nur schnell versorgst & ihnen nicht die Aufmerksamkeit schenken kannst, die sie verdienen. ⁣ ⁣ Dieser Beruf ist sehr oft frustrierend, aber dieser Beruf ist auch so oft wunderschön! ⁣ Die Bedingungen waren schon vor Corona schlecht! Durch Corona ist die Pflege enorm in den Fokus gerückt & es wurde wieder mal deutlich , wie schlecht die Bedingungen sind. ⁣ Ich hoffe, dass die Rahmenbedingungen besser werden & endlich wieder mehr junge Leute den Pflegeberuf wählen! Denn jedes Lächeln, jeder Fortschritt & jeder dankbare Patient zeigen mir wie wertvoll unsere Arbeit ist

    Windy and ColourfulWindy and ColourfulVor 5 Tage
  • Danke für dieses Video Ich habe schon von dem Problem gehört doch erst jetzt richtig realisiert wie schlimm die Lage wirklich ist Danke für eure harte Arbeit Ihr seid wahre Helden

    Franziska MattnerFranziska MattnerVor 5 Tage
  • Ich frage mich gerade einfach nur, welche 1758 Vollidioten diesem Video einen Dislike geben?!

    Another Love...Another Love...Vor 5 Tage
  • Es ist nach wie vor ungemein wichtig, auf den Balkonen und Terrassen Deutschlands durch Klatschen und Jubeln seine uneingeschränkte Solidarität mit dem Pflegepersonal Deutschlands auf Instagram zum Besten zu geben. Erst durch das Hinzuziehen der Öffentlichkeit mittels Social-Media-Acc wird eine solidarische Geste zum revolutionären Akt. Früher FRONTAL gedisst, sind die heutigen Hauser & Kienzles den wahren gesellschaftlichen Misständen auf der eingefahrenen Märklin-Spur. Ratta ratta ... im Wagen vor mir fährt ein Pflegefall ... ratta ratta rattateram.

    Maurice HalimaschMaurice HalimaschVor 5 Tage
DEhave