Kinderverschickung - Das Trauma der Kinder bleibt | Frau TV | WDR

12 Mär 2021
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Sechs Wochen an die See oder in die Berge. Schätzungsweise 8-12 Millionen Kinder haben eine solche Kur in Verschickungsheimen machen müssen. Für viele ein traumatisches Erlebnis. Zwischen 1945 und 1990 gab es die Praxis, Kinder, die zu dünn oder kränklich waren, in Kinderkuren zu schicken - sogenannte Verschickungsheime. Dort galten oft Regeln, die viele der Kinder traumatisiert haben.
Nona und Maria waren auch in so einer Kur. Maria sogar vier Mal: mit 3, 6, 9, und 16 Jahren. Beide hatten Erlebnisse, die ihr Leben geprägt haben. Bis vor zwei Jahren dachten sie, dass nur sie so schreckliche Dinge im Kinderverschickungsheim erlebt hätten. Dank Recherchen der Soziologin Anja Röhl, die selbst so eine Kinderkur erlebt hat, können die Opfer endlich vom Horror der Heime berichten. Auch die Psychotherapeutin Michaela Huber war auf einer solchen Kur. Nach ihrer Ansicht war das Grundprinzip in den Verschickungsheimen: Beschämung. Die Kinder sollten sich schuldig fühlen. Nicht nur diese seelischen Misshandlungen sind bekannt - unter körperlichen und sexuellen Misshandlungen leiden viele Betroffene noch heute.
Zum ersten Beitrag von Frau TV zum Thema Kinderverschickung: dehave.info/down/aX9dmtm5f53VlKQ/video
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Ein Beitrag für Frau TV von Uschi Müller.
Dieser Film wurde im Jahr 2021 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.
#Kinderverschickung #Trauma #FrauTV #Verschickungsheim #Verschickungskinder #Kurheim

KOMMENTARE
  • Seid ihr schon einmal mit dem Thema in Kontakt gekommen, oder kennt Betroffene?

    WDRWDRVor Monat
    • Ich wurde als 4-jährige für 6 Wochen verschickt und zudem von meiner 2 Jahre älteren Schwester getrennt. Krank und bettnässend kam ich zurück. Ich kann alle Erlebnisberichte vom Toilettenverbot etc. bestätigen. Einzig ein älteres Mädchen hat mir geholfen und meine nassen Bettücher nachts ausgewaschen. Die suche ich jetzt (Gundula aus Liblar??) leider sonst keine Erinnerungen mehr....

      pruemelkruemelpruemelkruemelVor 11 Tage
    • Vielen Dank für dieses Video! Ich (54) war dreieinhalb Jahre alt und wurde wegen Lungenprobleme in Kur geschickt. Ich kann bestätigen, was so viele Kinder erlebt haben. Ich kämpfe schon mein Leben lang mit diesem Trauma. Vor einigen Jahren habe ich vergeblich versucht Berichte über die Geschehnisse in solchen Kurheimen zu finden. Ich bin sehr froh, daß nun endlich die Wahrheit ans Licht kommt. Mir wurde auch nicht geglaubt, und meine Erinnerungen wurden als Spinnerei abgetan, mein Vater verhöhnte mich, wenn ich davon anfing, er ließ ironische Sprüche los. Meine Mutter meinte, das sei ja alles Quatsch, die Tanten haben uns doch geschrieben, wie gut es dir dort geht und du hast noch ein Bild dazu gemalt.

      Bil QisBil QisVor Monat
    • Danke das ihr dieses Thema ans Licht der Öffentlichkeit bringt. Selbst mit 10 Jahren so eine 6 Wochen ‘Kur’ durchleben müssen. Das hinterlässt Narben für ein ganzes Leben.

      Wolfgang van OorschotWolfgang van OorschotVor Monat
    • @WDR Danke der Nachfrage und für den wichtigen Beitrag. Ich hatte tatsächlich in den 90ern Gelegenheit, bei einer sehr fähigen Gestalttherapeutin meine Kindheit zu bearbeiten. Das hat dazu geführt, dass ich den in vielen Jahren gegen meine Mutter gewachsenen Hass auflösen konnte. Due Therapie war ein langer, schmerzhafterr Prozess - das Ergebnis war es aber wert. Und damit möchte ich hier den Menschen Mut machen, die unter einer traumatischen Kindheit leiden. Fühlt mit dem Kind in euch. Trauert um das, was man euch genommen hat. Nach der Trauerarbeit könnt ihr anfangen, an der unterdrückten Wut zu arbeiten. Denn dass man ohnmächtig den gewalttätigen Übergriffen ausgeliefert ist, richtet großen seelischen Schaden an. Zumindest bei mir war das so. Auf seine Mutter darf man ja niemals wütend sein. Zum Schmerz durch die Prügel kommt dann noch der Kampf, die Wut unterdrücken zu müssen. Dieser "Wutkampf" führte bei mir zu sehr schmerzhaften Krämpfen in der Zwischenrippen-, der Atemhilfsmuskulatur. Auch die Krämpfe haben sich während und nach der Therapie aufgelöst. Ich bin froh, dass ich das Glück hatte, eine Therapie zu machen und wünsche allen, die in einer vergleichbaren Situation waren, die Kraft, sich Hilfe zu holen. Denn diesen ersten Schritt muss man allein gehen. Traut euch!

      Alter TrampAlter TrampVor Monat
    • @Alter Tramp Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen so offen mit uns teilst. Hattest du denn schon eine Gelegenheit mit professioneller Hilfe deine Erlebnisse aufzuarbeiten?

      WDRWDRVor Monat
  • ist meiner mutter scheinbar auch passiert, sie wurde 1939 geboren.... und lebte all ihre erlebnisse an mir, männlich, aus. auch ich durfte tagelang nix essen. dann gab es was. ich haute also rein. dann wurde mir schlecht, ich musste kotzen. meine mutter wurde wütend und zwang mich, meine kotze wieder zu essen. ich war sechs jahre alt bei meiner ersten erinnerung daran. aber juckt ja keinen. ich habe das verdient. warum? na ich bin männlich. für mich gibts keine hilfe.

    Astron BaitsAstron BaitsVor 3 Tage
  • Ich war auch 2 mal zur Kur. Mit 8 Jahren in Wiek auf Rügen. Wir waren eine gemischte Gruppe und ich erinnere mich nur noch daran, dass ich wegen irgendeiner Strafe, nackig in der Ostsee baden gehen sollte. Hab mich ohne Ende geschämt. Und mit 9 Jahren war ich in Marienthal. Es kamen eben so viele Erinnerungen wieder hoch. Ich durfte auch nachts nicht zur Toilette gehen, was demzufolge das gleiche Problem war, mein Bett war jede Nacht naß. Vor ein paar Jahren, war ich mit meinem Mann in Wiek um ihm den Ort zu zeigen, wo ich so einfach von meinen Eltern hingeschickt wurde. Als die Kur zu Ende war und wir nach Hause fahren durften, war ich die einzige am Bahnhof, die nicht von den Eltern abgeholt wurde. Ich glaube, jeder weiß wie ich da gelitten habe. Sie hatten vergessen, dass ich nach Hause komme. Vor einem Jahr, ich werde dieses Jahr 60 Jahre alt, habe ich meine Eltern gefragt, warum ich dort hin mußte. Die Antwort meiner Mutter war: " Es war doch auch mal gut, ein Kind weniger zu Hause zu haben". Meine Antwort war einfach nur Sprachlosigkeit. Wie konnten meine Eltern mir das nur antun?

    Angela GörnerAngela GörnerVor 11 Tage
  • Ich war auf jedenfall ein depressives Kind und habe bis heute Albträume, würde jetzt aber nichts unterstellen, kann sonst von nichts schnlimmen, aber auch nichts Gutem berichten, schwarzes Loch halt. Die Alpen und Ausflüge in den Märchenwald, davon weiss ich noch und verbinde ich mit was schönem, trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

    M AM AVor 17 Tage
  • Scheisse..Verschickungskind ist also das Stichwort. Ich war mit ca. 6 , um 1990 irgendwo nach Berchtesgarten geschickt worden. Haber seit Jahren das dringende Bedürfnis was und wo das Wahr. Keine Antwort von meinen geschiedenen Eltern, die können sich nicht Erinnern!!! Ich habe nur paar Fetzen in meiner Erinnerung und weiss nur noch, wie mein Bettnachbar, öffter ins Bet machte und sowas wie Nonnen bzw katholische Einrichtung sein müsste

    M AM AVor 17 Tage
  • Nicht alle Verschickungen waren schlimm!! Mein Vater wurde 1957 mit 10 Jahren nach Glücksburg verschickt. Ich habe ihn nach der Reportage darauf angesprochen: Er hatte sehr nette Erzieherinnen denen er später sogar Briefe geschrieben hatte und es war eine seiner schönsten Reisen als Kind.

    00Cula0000Cula00Vor Monat
  • Ich hatte so ein Glück....! Meine Mutter glaubte nicht daran.

    Jo.A. BussardfederJo.A. BussardfederVor Monat
  • Ich war 1975 mit 6 Jahren in einer Kinderkur und habe keine guten Erinnerungen daran. Es war die Hölle

    Claudia GnoßClaudia GnoßVor Monat
  • Ich stand nächtelang barfuss auf kalten Fliesen im Waschraum zur Strafe. Meine Seele leidet heute noch wenn ich solche Beiträge sehe.

    Sonja RothSonja RothVor Monat
  • Ich war hinterher sehr sehr krank Ja, ich war auch verschickt worden.

    Sonja RothSonja RothVor Monat
  • Das ist schon echt heftig und ein unbekannter Teil. Ich bin dankbar, das solche Themen aufgegriffen werden und gezeigt werden. Als Kind von Eltern die in der DDR lebten ist das hier echtes Neuland für mich mit den Verschickungsheimen....

    SunSunVor Monat
  • Schrecklich 😳 bin schockiert

    Bibie laBibsBibie laBibsVor Monat
  • 1968... Bad Buchau. Ätzend... Es war übel.

    Route 62Route 62Vor Monat
  • Das beschämt mich zu tiefst. Ist für mich Körperverletzung höchster Güte an Kinder. 🤬😤

    GhostyTVGhostyTVVor Monat
  • Oh Gott wie schrecklich.

    CrazyPlayer2224CrazyPlayer2224Vor Monat
  • Vielen Dank für diesen Beitrag, meine Mutter hat als junge Frau ein Jahr in einem Verschickungsheim auf Wangeroge „gelernt“ und wurde dort auch misshandelt. Für die Kinder musste sie aus verdorbenen Dingen Essen kochen und für die Schwestern aus guten Zutaten. Mein Großvater musste dafür sogar noch Geld zahlen, dass sie dort arbeitete. Uns drohte meine Mutter immer damit, dass sie uns auch in so ein Verschickungsheim schickt, wenn wir Quatsch machten, in dem Kinder sogar ihr Erbrochenes essen mussten, wenn ihnen vor lauter Zwangsmahlzeiten das Essen wieder hoch kam! Ich habe das lange Zeit verdrängt, als ich den Film sah, konnte ich meine Mutter verstehen! Alles Gute und Kraft für die Betroffenen, auch meine Mutter, die leider verstorben ist, wäre froh, wenn jetzt einmal öffentlich würde, welches Unrecht da geschah!

    Pia MariePia MarieVor Monat
    • Hi, Pia! Danke, dass du deine Erfahrungen mit dem Thema hier teilst. Hoffentlich können wir mit dem Beitrag viele Betroffene erreichen und zeigen, dass sie nicht alleine sind. ❤️

      WDRWDRVor Monat
  • Mir fehlen die Worte! Etwas zwischen absoluter Wut und tiefer Traurigkeit! Ich fühle sehr mit euch!!!

    Vi CkyVi CkyVor Monat
  • Mit Verschickung hat mir meine Stiefmutter oft gedroht,wenn ich ihrer Meinung nach nicht artig war.Funfact:Ich war 7 Jahre alt und sie war 20.

    J. P.J. P.Vor Monat
    • Das ist aber auch eine extrem fragwürdige Maßnahme! Wie hat sich euer Verhältnis denn weiterentwickelt?

      WDRWDRVor Monat
  • Ich wurde als Kind mehrmals verschleppt. Ich habe auch ins Bett gemacht. Ich kann mich noch erinnern, dass ein jüngeres Kind neben mir im Speisesaal erbrochenes wieder essen musste. Schwarz gekleidete Schwestern waren unser Alptraum. Wir wurden von Ihnen angeschrien, erpresst und geschlagen.

    mick dundeemick dundeeVor Monat
    • Hi WDR, danke das du nachfragst! War ein dunkles Kapitel in meiner Kindheit. Vielleicht entscheidend für meinen Lebensweg. Habe nie darüber gesprochen. Heute mit 64 lebe ich ein glückliches Leben ☺️

      mick dundeemick dundeeVor Monat
    • Hi, mick! Was für ein absoluter Albtraum! Konntest du dich deinen Eltern anvertrauen?

      WDRWDRVor Monat
  • Krass von sowas habe ich noch nie gehört/gelesen/erfahren. Jaja die Pädagogen man kennt sie... Pfuii

    Ivan HuIvan HuVor Monat
    • Das waren keine Pädagogen. Ein Lehrer zB muß kein Pädagoge sein, eine Ordensschwester auch nicht. ....

      Jo.A. BussardfederJo.A. BussardfederVor Monat
  • Wie heist die Melodie/Song an 01:00?

    Ivan HuIvan HuVor Monat
    • @Hippo Hoppo gesegnet du sein sollst

      Ivan HuIvan HuVor Monat
    • Agnes Obel - Familiar

      Hippo HoppoHippo HoppoVor Monat
  • Ich habe so etwas in den 60er Jahren in Bad Harzburg auch erlebt. Ich muss so 5 oder 6 Jahre alt gewesen sein. Wir durften z. B. abends nichts trinken, da wir ja sonst ins Bett machen würden und mussten durstig schlafen gehen. Nachmittags mussten wir Mittagsschlaf mache, egal ob man wollte/konnte oder nicht. Als man mich dabei erwischte, dass ich nicht schlief, wurde ich zur Strafe ins Treppenhaus verfrachtet, wo alle, die vorbei gingen, mich böse und strafenden ansahen, so dass ich mich die ganze Zeit schämen musste/sollte. Beschämung und Entwürdigung waren also ein Prinzip.

    Heike SchuesslerHeike SchuesslerVor Monat
    • @Heike Schuessler Vielen Dank für deine Offenheit und Sichtweise. Gut, dass die Zeiten sich geändert haben und wir gemeinsam aus solchen Erfahrungen lernen. Wir wünschen dir alles Gute!

      WDRWDRVor Monat
    • @WDR Das kann ich leider nicht sagen. Dafür war ich zu jung. Es ging vom Hausarzt aus, der z. B. eine Blutarmut oder ein Untergewicht festgestellt hat und eine Kinderkurmaßnahme befürwortet hat. Meine Eltern waren sicher der Meinung, dass uns Kindern auf diese Weise Gutes und Gesundheitsförderliches zuteil wurde. Ich habe - ehrlich gesagt - das meiste aus dieser Zeit vergessen, aber solche Erlebnisse wie die Verweigerung von Trinken und die Bloßstellung wegen des Nicht-Schlafen-Könnens nach dem Mittagessen bleiben ei fach für immer im Gedächtnis haften. Natürlich war das eindeutig schwarze Pädagogik. Und vielleicht bin ich zu gutgläubig, aber ich denke, man kann aus solchen Erfahrungen auch lernen, nämlich das, was man selber auf keinen Fall im Leben anderen, insbesondere Kindern und Abhängigen, selber antun will. Und wie wichtig es ist, auch Kinder ernst zu nehmen und als Individuen zu betrachten. Ich glaube auch, dass es im Rahmen des damaligen Zeitgeistes war. Auch Zuhause mussten ich und meine Geschwister z. B. so lange vor einem für uns ekligen und schon kalt gewordenen Essen sitzen, bis wir es runtergewürgt hatten, zumindest, wenn es nach bestimmten Großeltern ging. Ich habe deshalb niemals ein Kind dazu gezwungen, etwas zu essen, was es nicht mochte. Erfahrenes "Leid" kann dazu führen, dass man es unreflektiert wiederholt. Es kann aber auch Anregung und Motivation für das Gegenteil sein.

      Heike SchuesslerHeike SchuesslerVor Monat
    • Wie furchtbar! War das auch im Rahmen der Verschickungsheime?

      WDRWDRVor Monat
  • Wahnsinn davon hab ich ja noch nie was gehört.

    GallensteinGallensteinVor Monat
  • Ich war 1969 im Schwarzwald "In Erholung". Neben Körperverletzung und psychischer Gewalt, war die Erkenntnis, dass meinen Eltern die Zeit ohne Kinder wichtiger war als deren erlittenes Grauen, prägend für mein Leben.

    Kalinka von der RennbahnKalinka von der RennbahnVor Monat
    • @Pia Marie was ich auch immer schlimm fand war, dass einem das Erinnerungsvermögen abgesprochen wurde - : "Daran kannst Du Dich gar nicht erinnern, da warst Du noch viel zu klein!". Ja, Du sagst es ganz treffend - Kinder waren und sind oft nur "lästiges Beiwerk". Gefühlt sind und waren die sogenannten "Helikopter-Eltern" eindeutig in der Unterzahl. Das war (und ist) eine emotional verrohte Gesellschaft in der die Wehrlosen kaputtgehen.

      Kalinka von der RennbahnKalinka von der RennbahnVor Monat
    • Ich wünsche dir alles Gute und dass du noch viele schöne Erlebnisse hast. Ich kann mir so vorstellen, wie du gelitten hast. Diese Zeit war so grauenvoll für viele Kinder, und so viele Erwachsene haben es gutgeheißen, es waren ja nur lästige „Kinder“, deren Willen man brechen musste! Es gibt auch Berichte, dass einige Kinder in den sogenannten „Kurheimen“ ums Leben kamen, und niemand wurde damals zur Rechenschaft gezogen!

      Pia MariePia MarieVor Monat
    • @Kalinka von der Rennbahn ok. Schade. Pass auf dich auf,

      Laila SossaLaila SossaVor Monat
    • @Laila Sossa Das kann ich nicht sagen - ich war erst 5 Jahre alt. Jedenfalls war es grauenhaft, brutal und total ängstigend.

      Kalinka von der RennbahnKalinka von der RennbahnVor Monat
    • Darf ich dich fragen wo du warst.? Ich war 1971 in Häusern. Grauenvoll

      Laila SossaLaila SossaVor Monat
  • Unfassbar was Menschen kindern antun können.. Auch heute noch

    Thomas RichterThomas RichterVor Monat
    • Wie jetzt ? Was heißt "auch heute noch" ? Wir sind noch im 3. Reich.

      Benedetto ausGEBenedetto ausGEVor Monat
  • schrecklich.. Man sollte Pädagogen besser auf die Finger schauen - auch heute noch.. Ich bin im Kinderheim in den 2000ern aufgewachsen und habe ähnliches erlebt..

    AugenhaberAugenhaberVor Monat
    • Es tut uns total leid, dass du solche Erfahrungen machen musstest.

      WDRWDRVor Monat
  • Schrecklich

    Cristine ZimmermannCristine ZimmermannVor Monat
  • Wie viele Kinder wurden denn in all den Jahren "verschickt"?

    PaulaPaulaVor Monat
    • @Paula Ja, mein Vater hat sich dort zumindest sehr wohlgefühlt. Ich finde es schrecklich, was den Kindern in der Dokumentation angetan wurde, aber ich glaube nicht, dass man bei 8-12 Millionen Verschickungskindern jetzt von der gleichen Zahl an Opfern sprechen kann / sollte.

      00Cula0000Cula00Vor Monat
    • WAS?????!!!! So viele????!!!

      Bil QisBil QisVor Monat
    • Gab es auch Kinder, denen es tatsächlich auch etwas gebracht hat? Habt ihr dazu Berichte?

      PaulaPaulaVor Monat
    • Schätzungsweise 8-12 Millionen Kinder haben eine solche Kur in Verschickungsheimen machen müssen.

      WDRWDRVor Monat
    • 8-12 Millionen, laut Beschreibung.

      BurningBaconBurningBaconVor Monat
  • Tja, “früher war alles besser” stimmt halt wirklich nicht... das sowas zugelassen wurde...

    Trigonix ZeNWTrigonix ZeNWVor Monat
    • Stimmt. Das ist wirklich unglaublich!

      WDRWDRVor Monat
DEhave