Pflegepersonal in der Schweiz - Arbeiten zwischen Frust und Leidenschaft | Doku | SRF DOK

2 Apr 2020
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In der Schweiz herrscht Notstand beim Pflegepersonal. Wird jetzt nicht gehandelt, droht bis ins Jahr 2030 ein massiver Personalmangel. Die Politik ist gefragt, denn die Arbeitsbedingungen im Pflegeberuf sind alles andere als rosig.
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46 Prozent aller Pflegefachfrauen und -männer wollen ihren Beruf frühzeitig aufgeben. Diese Zahl zeigt die grosse Verunsicherung im Pflegeberuf. Agnès Chapalay, Luisa Corrêa-Pizer, Maryline Bovero und Jérôme Arellano arbeiten in der Westschweiz in der Pflege. In der Reportage von Cédric Louis berichten sie über ihren Arbeitsalltag in Spitälern, über die tägliche Angst, in diesem Umfeld zwischen Leben und Tod einen Fehler zu machen, über lange Arbeitstage ohne Pausen, aber auch über das Glücksgefühl, wenn man helfen und etwas bewirken kann.
Carmen Catalioto Cuche ist Ko-Präsidentin der Waadtländer Sektion des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK. Sie setzt sich für die sogenannte «Pflege-Initiative» ein, die die Stärkung des Pflegepersonals anstrebt. Die Initiative ist momentan im Parlament hängig. Carmen sagt: «Wenn es so weiter geht, weiss ich nicht, wer uns 2030 noch pflegen wird.»
Louis‘ Reportage zeigt aber auch: Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen gibt es sie nach wie vor Pflegefachfrauen und -männer, die ihren Beruf mit grosser Leidenschaft ausüben.
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KOMMENTARE
  • „Wir sind nicht da, um die stupide Anweisung eines Arztes auszuführen“. Wie wahr. Tagtäglich denke ich auf der Arbeit, dass sowohl Pflege und auch die Ärzte überlastet sind. Als Pflegende dann immer doppelt zu denken und den Arzt auf Fehler hinzuweisen gehört zu täglichen Aufgaben, was nicht so sein sollte. Jeden Tag denke ich, dass so vieles schief gehen würde hätten wir nicht so aufmerksame und ausgebildete Pflegefachleute. So viele Menschenleben wären Gefahren ausgesetzt...

    Ally W.Ally W.Vor 7 Tage
  • Ich verneige mich vor diesen wunderbaren, starken, intelligenten u warmherzigen Frauen!! Es ist eine Schande, dass sie unter derart schlechten Arbeitsbedingungen u unterbezahlt sind, währenddessen Krankenkassen-CEOs Million abkassieren.

    Simi GiSimi GiVor Monat
  • Ich werde wütend wenn ich das sehe. Ich bin selbst pflegefachkraft in Leipzig und kenne den permanenten Ausnahmezustand im Gesundheitswesen, ein physischer und emotionaler Ausnahmezustand . Ich bin wütend das wir nicht die Anerkennung bekommen. Es ist nicht nur das Geld, aber auch wir müssen einen Lebensunterhalt bestreiten. Ich bin wütend das Pfleger aber auch andere die nicht viel verdienen und hart arbeiten für andere Menschen, bspw. Für zockende Banken zahlen. Müssen ich bin wütend das ich meinen Patienten nicht die Zeit geben kann die sie brauchen um auch seelisch zu genesen oder einen guten Lebensabend bekommen

    Fa. L.Fa. L.Vor 2 Monate
  • Ich bin 2009 in die Ausbildung der Krankenschwester gegangen, hoch motiviert, da mich meine kranken Großeltern, die meine Mutter und ich gepflegt haben, dazu gebracht haben. 2012 habe ich mein Examen abgelegt. Die Zeit war hart. 1 Jahr lernen weil sich die insgesamt 3 mündlichen Prüfungen, 3 schriftlichen Prüfungen und 2 praktischen Prüfungen Monat für Monat durchgezogen haben. Alles auf Studiumniveau. Jetzt ist es 2020. Jetzt im Oktober bin ich 8 Jahre ausgelernt, gehe auf 100% arbeiten (muss man ja als junger Mensch, das Leben muss bezahlt werden). Jeder in der Pflege egal ob Krankenpfleger, Altenpfleger, Pfleger in Wohnheimen oder sämtlichen ambulanten Einrichtungen wissen was das heißt. Zig Tage am Stück in zig verschiedenen Schichten. Manchmal kann man noch nicht mal vernünftig schlafen, da der Körper keinen Rhythmus mehr hat. Eigtl. liebe ich meinen Job, aber mittlerweile stoße ich an meine Grenzen... ich bin kein Weichkern, dass das Privatleben leidet wissen viele vorher... aber was man dort zu leisten hat, von sich her gibt und an Verantwortung zu tragen hat... das was man dafür bekommt ist zum leben zu wenig und zum sterben zu viel. Sind wir mal ehrlich... klar machen wir diesen Job gerne, aber wer geht so über sich hinaus und macht sich so kaputt für so einen Lohn? Einfach mal so umzuschulen ist nicht so einfach wie viele denken, wenn man mitten im Leben steht. Hat man sich kaputt gearbeitet wird man fallen gelassen. Entweder verabschiedet sich der Rücken oder die Psyche zuerst. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich nicht bezahlen, da diese einen hohen Beitrag verlangen und man am Ende nicht mal das heraus bekommt um irgendwie was davon zu haben. Ich hätte zum Beispiel sehr gerne Kinder, ich bin 30 Jahre alt und langsam aber sicher drängt mich meine innere Uhr, aber ich halte es für besser keine zu bekommen... in diesem Job werden meine Kinder nicht viel von mir haben, weil Mama ja mal tagsüber nicht da ist oder halt nachts nicht. Sicherlich kann der Partner einiges übernehmen aber eben nicht alles kompensieren. Und zu reduzieren ist keine Option, da die normalen Fixkosten es nicht zu lassen. Entweder habe ich zu viele Zukunftsängste oder ich sehe zu genau hin?! Aber ist es nicht traurig, dass man bei so einem sicheren und wichtigen Beruf (und damit meine ich alle Pflegeberufe aus allen Bereichen und Spaten!) so denkt? Liebe Politiker wir sind keine Nonnen wie damals, die es als reine Passion sehen, von irgendwas müssen wir leben. Tut endlich was dagegen.

    Kimba NurseKimba NurseVor 3 Monate
  • Solche frauen sind Göttlich!! 🙏🏽🕊❤️

    Sani girliSani girliVor 4 Monate
  • Fakt ist, dass wir freischaffenden Pflegefachleute laut Bund seit 2011 Restkosten zugute hätten. Wir kämpften mit dem SBK und erhielten erst 2019 Restkosten vergütet ohne!!! rückwirkende Restkostenzahlungen. Wir kämpfen weiter! Spitexpflegepersobal hat kantonalen Auftrag! Aktuell fehlen Masken und Desinfektionsmittel..

    Evelyne Epheser 6Evelyne Epheser 6Vor 9 Monate
  • Ich wünsche das menschen gesund werden wieder nach hause können und auch die intensiv liegen. Jeder mensch reagiert anderst Der jop ist streng.denke versuchen sein beste geben.bei jeden beruf. Dankbar sein gesund ist jeden abend ins bett gehen kann und morgen wieder aufstehen.

    diversesdiversesVor 9 Monate
  • Der beste Job um körperlich und seelisch auszubrennen! 12h Dienst ohne Pause ist NICHT normal.

    Illtis illtisIlltis illtisVor 9 Monate
  • Meine Güte, ohne Mundschutz und Handschuhe werden die Frühchen da angefasst? Unglaublich,

    Lucy LexyLucy LexyVor 9 Monate
  • Ich habe viele Jahre als Pflegerin in der Altenpflege gearbeitet. Die Arbeit an sich hat mich sehr erfüllt jedoch die Umstände nicht. Leider wurde man damals kaum weitergebildet und wir hatten grossen Personalmangel dazu kommen die Arbeitszeiten, die grosse körperliche und geistige Belastung und der schlechte Lohn. Irgendwann musste ich mich entscheiden ob ich das weiterhin schaffe und kann. Ich musste mich dagegen entscheiden. Leider, sehr gerne hätte ich den Job weitergemacht aber ich konnte ihn nicht mehr mit einem guten Gefühl ausüben. Bis heute kann ich leider keine Verbesserung im Gesundheitswesen erkennen.

    Christine ZwiesigkChristine ZwiesigkVor 9 Monate
  • wow...

    democratie directe democratie directedemocratie directe democratie directeVor 9 Monate
  • Habe die Lehre fage gemacht 2015-2018 nach der Lehre hatte ich die Schnauze voll, dass ständige einspringen und Personalmangel war mir zuviel. Meine Lehre war die Hölle in der Spitex. Arbeite jetzt in der Zentralsterilisation unnd bim happy😀

    diana ofooridiana ofooriVor 9 Monate
  • es wird nicht besser solange wir in den gesundheitsdirektionen FDP. CVP und SVP vertreten haben. Der Anfang des Niedergangs markierte die Einführung des TARMED Tarifsystems im Jahr 2004, seit jeher ist das CH-Gesundheitswesen zur Geldmaschinerie geworden. Darunter leiden nicht nur Angestellte, sondern auch die PatientInnen. Gesundheit ist ein Grundrecht und keine Kapitalanlage!

    uncontrolable777uncontrolable777Vor 9 Monate
  • Der Beruf wäre noch um einiges attraktiver wenn das Gehalt der Arbeit entsprechend wäre.. Täglich leisten wir Unglaubliches für unsere Patienten... Schön das es diese Doku gibt!! Aber trozdem muss man sagen, wer eine Leidenschaft für den Beruf hat, spielt das Gehalt nicht so eine grosse Rolle!

    Celine BirrerCeline BirrerVor 9 Monate
  • Ist es nicht traurig, dass wir zuerst in eine derartige Krise kommen müssen um zu sehen, was das Pflegepersonal täglich leistet?

    Lili WeidLili WeidVor 9 Monate
  • ❤ meine grösste leidenschaft. Einmal pflegefachfrau, immer pflegefachfrau!

    Fernandes AriadneFernandes AriadneVor 9 Monate
    • Ja auf jeden Fall Mein Vater hat früher auch immer gesagt, das es seinen Berufung ist, es hat in fertig gemacht als er gekündigt wurde mit 60 Jahren.

      Marilena EdenMarilena EdenVor 9 Monate
  • Ich bin für diese Doku sehr dankbar 🙏❤❤❤

    josineide Alcantarajosineide AlcantaraVor 9 Monate
  • Mir söttet eus schäme, dass so en wichtige bruef unter so schlechte bedinige usgführt werde muss.

    Darth Jar JarDarth Jar JarVor 9 Monate
  • Vielfach undankbare Arbeit,kostet viel Nerven und Energie...

    Inki PinkiInki PinkiVor 9 Monate
  • @srf dok Bin Pflegefachmann und danke euch für diesen Beitrag❤

    Kubrick ARTKubrick ARTVor 9 Monate
  • Es ist ein Skandal, insbesondere bei UZH-Kaderärzten, die Geld vom Staat stehlen: Beobachter Nr. 7 27.3.2020, Seiten 10-11.

    eurotop40eurotop40Vor 9 Monate
  • Ich arbeite selber auch in der Pflege und liebe die Tätigkeit und ich könnte mir nicht mal vorstellen jeden Tag etwas anderes zu tun... aber... Die Arbeitsbedingungen und der Aufwand deckt sich jedoch leider in keinster Weise mit der Entlöhnung. Wenn ihr also nicht massiv altruistisch veranlagt seid, Hände weg. Seit Jahren wird die Pflege durch gewisse Partein systematisch privatisiert und tot gespart, eine Besserung wird vermutlich erst eintreten wenn links und rechts Menschen sterben weil niemand mehr pflegen will. Traurig dass ich, der selbst in der Pflege tätig ist so eine düstere Aussicht für die Zukunft hegt, aber 5 minuten klatschen und gut zureden durch die Politiker ändert leider gar nichts. Die Pflege schreit seit Jahren, doch die Ohren bleiben verschlossen. Wird sich etwas ändern nachdem der Gesundheitssektor ein weiteres mal der Schweiz buchstäblich den Arsch gerettet hat? Ich glaube nicht mehr dran..

    MasomitsuMasomitsuVor 9 Monate
  • Dass sind Engel❤️

    Mara Jade SkywalkerMara Jade SkywalkerVor 9 Monate
  • Es ist nicht nur im Spital so und nicht nur mit Pflegefachfrauen/männern. Es sind auch alle Pflegeheime/Spitex usw. Überall herrscht Druck und Psychisches Leiden. Und was ist mit der Lehrstelle? Fachfrau/mann Gesundheit? Die jungen Leute, die voller Motivation starten und dann in der harten Realität zwischen Zickereien auf den Stationen oder in den Heimen zerbrechen oder dem Druck nicht Standhalten. Die jungen Fages sind nämlich NICHTS Wert in den Spitälern. Es läuft momentan ALLES Falsch.

    Lup_RohLup_RohVor 9 Monate
    • Kenne auch eine junge FaGe , die nun dieses Jahr aus der Ausbildung kommt. Für sie war und ist es ihr Traumberuf, aber, für die lange, Verantwortungsvolle Arbeit, wird viel zu wenig bezahlt und auch geschätzt! Sie geht nun studieren

      Lucy LexyLucy LexyVor 9 Monate
    • Danke für Ihren Kommentar! Fand es sehr schade in der Dokumentation das nur die Problematik von Pflegefachfrauen/männer im Spital angesprochen wurde..

      --Vor 9 Monate
  • Das Problem bei Stress im Job ist in der Regel die Führung.

    ProFett MohaMettProFett MohaMettVor 9 Monate
    • ProFett MohaMett haha du hast wohl viel pflegeerfahrung

      Jan AntonJan AntonVor 9 Monate
  • Bart in Corona Zeiten ist ein big No No.

    ProFett MohaMettProFett MohaMettVor 9 Monate
    • ProFett MohaMett was ist denn das für eine schwachsinn aussage?

      Marco MeierMarco MeierVor 9 Monate
    • @Kim Maibach Danke für diesen Kommentar. Sie haben absolut recht. Die Aufnahmen stammen vom letzten Jahr.

      SRF DOKSRF DOKVor 9 Monate
    • Ich denke nicht, dass die Doku jetzt in den Coronazeiten aufgenommen wurde. Braucht ja auch ein bisschen Zeit, das alles zu schneiden. Und die Spitäler lassen sicher auch kein Fernsehteam mehr rein, wenn schon Besuchsverbot herrscht. :)

      Kim MaibachKim MaibachVor 9 Monate
  • Sötted ebä scho meh Zahltag über cho

    H&M Hanspeter&Manuela SchlegelH&M Hanspeter&Manuela SchlegelVor 9 Monate
    • @Sevgi Askim Die Verantwortung die Ärzte und Pflegefachpersonen haben, ist nicht zu vergleichen mit der einer Reinigungskraft. Ohne den Beruf der Reinigungskräfte weniger wichtig darzustellen. Reinigungsmitarbeiter sind sicher auch unterbezahlt und werden ausgenutzt, nur ist es im Pflegeberuf so, das wir tagtäglich die Verantwortung tragen für Menschenleben. Wir erleben täglich Schicksale von Menschen, Leid, Trauer und zum Glück auch freudige Momente. Wir Pflegefachpersonen sind ganz sicher unterbezahlt, für die Leistung die wir täglich erbringen. Klar wir haben es uns selber ausgesucht, dennoch fehlt die Wertschätzung von der Gesellschaft für einen Beruf der gebraucht wird.

      Nurijete KazimiNurijete KazimiVor 9 Monate
    • Wie bitte Ärzte und Pfleger verdienen reichlich genug in diesem Land gibt es noch andere wie Reinigungskräfte die die ganzen Filialen putzen für 18 Franken die Stunde also bremsen ja bevor mann so eine ... raushaut das ist deren Job.

      Sevgi AskimSevgi AskimVor 9 Monate
  • Zeichnet ein recht gutes Bild von unserer Arbeit. Wie stark sowie vielschichtig die Belastungen sind wird jedoch auch in diesem Film nicht deutlich, jedoch wird der Versuch unternommen es aufzuzeigen. Mir fehlt ein deutlicheres Statement an Politik sowie Gesellschaft. Gerade aktuell unter der Pandemie - sind wir extrem belastet. In welchem Beruf wird sonst verlangt die eigene Gesundheit zu riskieren?

    Nico HochstetterNico HochstetterVor 9 Monate
  • Endlich eine DOK die die Realität aufzeigt. Sie spricht mir vom Herzen. Es ist ein toller Beruf, aber die Bedingungen ihn mit Freude ausführen zu können, ist eine andere Sache.

    S. WiglundS. WiglundVor 9 Monate
  • Ich habe vor 2 wochen ein 3 wöchiges Praktikum im Krankenhaus gemacht. Es hat mir sehr gefallen und möchte nach der Schule eine Ausbildung zum Krankenpfleger machen.

    Noah FreitagNoah FreitagVor 9 Monate
    • Es ist ein sehr schöner Beruf, mit auch ganz vielen Vorteilen, die leider oft nicht erwähnt werden, lies gerne meine Antwort unter Smirnixx66. Alles Gute auf deinem weiteren Weg!

      Mirjam ScharliMirjam ScharliVor 9 Monate
    • Das find ich 👌

      H&M Hanspeter&Manuela SchlegelH&M Hanspeter&Manuela SchlegelVor 9 Monate
  • Ich möchte im Herbst die HF Pflege beginnen...erschreckend dass mir bis heute jede Person die ich kenne oder Kontakt hatte und in der Gesundheitsbranche arbeitet davon abratet..!

    Smirnix66Smirnix66Vor 9 Monate
    • Smirnix66 ich auch🤔

      pamba missrapamba missraVor 9 Monate
    • Also ich kann dir sagen tu es und versuche es. Ich persönlich hab in einem Alters und Pflegeheim die Fage Ausbildung abgeschlossen und Arbeite jetzt in der Spitex. Wenn du diesen Beruf liebst und es nicht nur Arbeit ist sondern deine Berufung, schaffst du es deinen Weg in der Pflege zu gehen.

      Marilena EdenMarilena EdenVor 9 Monate
    • @Mirjam Scharli auch an Ihnen möchte ich herzlichst meinen Dank aussprechen.

      Pattern WhispererPattern WhispererVor 9 Monate
    • Am besten schreibst du für dich deine Pros und Kontras auf. Meine persönlichen Pros: - Mit Ehrgeiz und Eigeninitiative kannst du in der Pflege sehr viel erreichen und dich verwirklichen (ich konnte innerhalb von 6 Jahren von der Fage zur Abteilungsleitung aufsteigen) - Du hast immer die Möglichkeit dir deinen Arbeitsgeber selbst auszusuchen, weil es sehr viele offene Stellen gibt. - Du kannst Reisen und Arbeiten sehr gut verbinden, es gibt in vielen Länder Bedarf oder du kannst nach einer längeren Reise jedezeit wieder eine Anstellung in der Schweiz finden. - Du weisst am Ende das Tages, dass du etwas Sinnvolles und menschennotwendiges getan hast. - Dein erlerntes Fachwissen wird dir auch persönlich immer von grossem Nutzen sein. - Du kannst auch niederprozentig arbeiten oder unbezahlen Urlaub nehmen (viele Arbeitsgeber werden flexibler, damit sie ihr Personal auch halten können) - Die Arbeitstage werden nie langweilig und bleiben spannend und abwechslungsreich, du weisst oft nicht was dich erwartet, dass hat für mich auch einen bestimmten Reiz. - Die unregelmässigen Arbeitszeiten ermöglichen dir auch viele Vorteile in deiner Freizeitgestaltung (du kannst unter der Woche an beliebte Freizeitorte, ohne grosse Menschenansammlungen anzutreffen. - In den Arbeitsteams herrscht häufig win sehr grosser Zusammenhalt und es bilden sich nicht selten Freundschaften fürs Leben. - Du wirst nur in wenigen anderen Berufsgruppen soviel Lebenserfahrung sammeln können und Menschen so Nah bei Geburt oder Tod begleiten können, was mich persönlich ernorm bereichert. - Das Ansehen für den Beruf in der Bevölkerung ist sehr hoch. Kontras: - Die unregelmässigen Arbeitszeiten können hinderlich sein für Partnerschaft/ Freundschaft und auch auf die Gesundheit schlagen. - Der Arbeitsplan ist teilweise erst zwei Wochen vor Monatsbeginn bekannt und man wird häufig angefragt ob man einspringen kann. Mann hat aber häufig auch seine fixen vier Freiwünsche pro Monat, oder Sperrabende, dass man z.B. trotzdem in einem Verein sein kann. - Überzeiten sind häufig. - Man leidet unter Zeitdruck und kann nicht allen Klienten gerecht werden. - Der Lohn ist eher niederig im Vergleich zu gleichgestellten Studiengängen in anderen Branchen. Du siehst, für mich (bin nun fast 20 Jahre im Beruf) überwiegen bis heute die Pros, trotzdem sehe ich die Kontras und setze mich sehr für bessere Arbeitsbedingungen ein. ich bin der festen Überzeugung, dass die Coronapandemie auch in der Politik ein Umdenken veranlassen wird. Alles Gute dir auf deinem weiteren Weg.

      Mirjam ScharliMirjam ScharliVor 9 Monate
    • Du bist einE HeldIn. Egal wie du dich entscheidest. Nach Corona hoffe ich, dass das Pflegepersonal endlich mal dsn respekt erhält den sie verdienen.

      Pattern WhispererPattern WhispererVor 9 Monate
  • Ich möchte im Herbst die HF Pflege beginnen...erschreckend dass mir bis heute jede Person die ich kenne oder Kontakt hatte und in der Gesundheitsbranche arbeitet davon abratet..!

    Smirnix66Smirnix66Vor 9 Monate
    • Come on! Do it😊 ha im September abgschlosse, machs und du wirsch enorm vill brueflich und persönlich lerne

      Jan AntonJan AntonVor 9 Monate
    • Keine Sorge wenn Du es machen willst tu es.

      ProFett MohaMettProFett MohaMettVor 9 Monate
    • Kommt drauf an wo Du die Ausbildung machst

      H&M Hanspeter&Manuela SchlegelH&M Hanspeter&Manuela SchlegelVor 9 Monate
    • Wenn sie dafür bereit sind, kein familienleben zu führen, auf ihr privatleben und soziale kontakte verzichten können, wenn sie mit mobbing von vorgesetzten umgehen können... sie kommen sehr schnell auf die abschussliste, sobald sie ein selbstbewusstes auftreten haben. Es ist sehr wichtig, nicht auf emotionale und persönliche ebenen zu kommunizieren, egal ob patienten, kollegen oder vorgesetzte. Das einzige was sie im griff haben sollten, ist nähe und distanz.

      PrivatPrivatVor 9 Monate
    • Smirnix66 lieber nicht aus eigener erfahrung! nur mit viel selbstvertrauen, selbstdisziplin und durchhaltevermögen

      sabrina queensabrina queenVor 9 Monate
  • Diese Doku hat mich sofort erinnert an Perinatalzentrum Hamburg-Altona,da wo unsere Tochter zur Welt kamm. Was da alles geleistet wird...grosser lob an diese Menschen.

    Александр ШестопаловАлександр ШестопаловVor 9 Monate
DEhave